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Politik

Gesundheits­senatorin: Politik hat Mitschuld an Hebammenmangel

Donnerstag, 18. Januar 2018

/bevisphoto, stock.adobe.com

Köln – Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) hat eine Mitschuld der Politik an einem Mangel an Hebammen in Deutschland eingeräumt. „Das Problem ist ein bisschen hausgemacht. Wir wissen alle schon länger, dass wir ein Hebammen­problem und nicht ausreichend ausgebildet haben“, sagte sie gestern Abend in Stern TV.

Kolat sprach sich für verbindliche Personalschlüssel aus. Zudem müsse Geld ins System, damit die Krankenhäuser die Versorgung auch finanziert bekämen. „Das sind zwei Stellschrauben, an denen wir jetzt richtig ordentlich hämmern müssen, damit sich etwas bewegt“, sagte die Gesundheitssenatorin.

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Zunehmend mehr werdende Eltern und Kliniken klagen den Angaben zufolge über Engpässe in der Geburtshilfe und bei der Nachsorge. Einige Hebammen müssten Frauen teilweise versorgen, ohne bezahlt zu werden – der Bedarf sei zu groß. „Wir brauchen mehr Hebammen in den Kreißsälen und verbindliche Personalschlüssel auf Bundesebene“, so Kolat. Zudem müssten mehr Ausbildungskapazitäten geschaffen werden. © kna/aerzteblatt.de

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Avatar #720508
e.ne
am Freitag, 19. Januar 2018, 06:16

Ja natürlich Politik

Was in dem Bereich - Beruf läuft seit den 90ern ist auch Kategorie: "Nicht zu verstehen"!
Keine Ausbildungsplätze - keine Arbeitsplätze - keine Gehälter ...
LNS

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