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Ärzteschaft

KV Bayerns startet neue Förderprogramme gegen den Ärztemangel

Freitag, 19. Januar 2018

München – Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) will dem sich bereits in einigen Regionen Bayerns abzeichnenden Ärztemangel vorbeugen. Deshalb hat sie ab sofort neue Förderprogramme ausgeschrieben, um die ambulante ärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Freistaat sicherzustellen.

Diese richten sich an Hausärzte, die sich für eine Tätigkeit in den Planungsbereichen Speichersdorf (Oberfranken) oder Tirschenreuth (Oberpfalz) entscheiden. Ebenfalls eine Förderung können Kinder- und Jugendpsychiater in der Region Ingolstadt in Oberbayern erhalten. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen in Bayern hatte Ende vergangenen Jahres in diesen drei Planungsbereichen eine drohende Unterversorgung festgestellt.

Ärzte der genannten Fachgruppen erhalten für eine Niederlassung in den betroffenen Regionen eine Förderung von bis zu 60.000 Euro, für die Errichtung einer Zweigpraxis ist ein finanzieller Zuschuss von bis zu 15.000 Euro möglich. Darüber hinaus wird die Anstellung eines Arztes der entsprechenden Fachgruppe mit bis zu 4.000 Euro pro Quartal gefördert.

Ärzte, die das 63. Lebensjahr bereits überschritten haben und aktiv einen Praxisnachfolger suchen, unterstützt die KVB bei der Praxisfortführung mit bis zu 4.500 Euro für vorerst vier Quartale. Des Weiteren unterstützt die KVB die Weiterbildung im haus- und fachärztlichen Versorgungsbereich mit verschiedenen Förderangeboten.

Informationen zu den planungsbereichsbezogenen Förderprogrammen und Fördermaßnahmen sowie Antragsformulare sind auf der Internetseite der KVB zu finden. In jedem Regierungsbezirk Bayerns bietet die KVB zudem eine persönliche Beratung für interessierte Ärzte und Psychotherapeuten an. © hil/sb/aerzteblatt.de

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