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Medizin

Sport verringert Risiko für Herzerkrankungen von Frauen mit Brustkrebs

Mittwoch, 24. Januar 2018

Studienteilnehmerin beim Training nach der Brustkrebstherapie. /Christina Gandolfo
Studienteilnehmerin beim Training nach der Brustkrebstherapie. /Christina Gandolfo

Los Angeles – Krafttraining und Aerobic könnten die Prognose von Frauen mit Brust­krebs verbessern. Ein regelmäßiges Einzeltraining über 4 Monate reduziert die Anzahl der Frauen mit einem metabolischen Syndrom. Das Risiko für Herzerkrankungen – der Haupttodesursache nach einer Therapie – sinkt. Das zeigt eine randomisierte Studie mit 100 Patientinnen mit Mammakarzinom, die innerhalb der letzten 6 Monate eine Krebstherapie erhalten hatten. Die Ergebnisse publizierten die Forscher der University of Southern California im Journal of Clinical Oncology (2018; doi: 10.1200/JCO.2017.75.7526).

Zu Beginn der Studie waren 46 % der Teilnehmerinnen adipös und 77 % hatten ein metabolisches Syndrom. Nach dem Sportprogramm verbesserten sich die Werte deutlich in der Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe. Ein metabolisches Syndrom hatten noch 15 % der Frauen, die am Sportprogramm teilgenommen hatten; ihr Blutdruck sank um 10 %, die HDL-Werte (high-density lipoprotein) stiegen um 50 % und ihr Risiko für Herzerkrankungen sank. In der Kontrollgruppe litten hingegen noch 80 % nach 4 Monaten an einem metabolischen Syndrom.

Die Interventionsgruppe erhielt 3 Einzelstunden pro Woche über einen Zeitraum von 4 Monaten. Dabei standen Krafttraining mit Gewichten und mindestens 150 Minuten Aerobic auf dem Programm.

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Brustkrebspatientinnen haben nach der Therapie eine gute Überlebenschance. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt laut der American Cancer Society bei etwa 90 % und auch nach 10 Jahren leben noch 82%. „Was viele Brustkrebspatientinnen nicht wissen, ist, dass Herzkrankheiten als Todesursache an erster Stelle stehen und nicht der Krebs“, sagt Christina Dieli-Conwright, Erstautorin der Studie von der University of Southern California. In einer früheren Studie hatte sie Blutproben und Fett-Biopsien von 20 adipösen Patienten untersucht. Auch hier zeigte sportliche Aktivität einen Effekt, indem Entzündungsprozesse positiv beeinflusst wurden. © gie/aerzteblatt.de

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´hajodba@gmx.de
am Donnerstag, 25. Januar 2018, 10:41

"Vielen Dank, Sie best#tigen, was ich bereits vor über "30 Jahren mit einer Ehefrau" praktiziert habe"

Meine Frau war damals "beidseitig operiert" wurden und zu ihrem Glück,
zum einen "brusterhaltend" und zum andren wurde sie in die "Psycho-
somatische Klinik in Heidelberg zur "ambulanten Therapie" überwiesen.

Ich wurde mit einbezogen und machte den Vorschlag, "sie mit in das
Fitness-Studio zu nehmen", in dem ich selbst trainierte. Da dies von
Prof. Dr. H. Becker für "gut angesehen" wurde, machten dies auch. Nur
gab es dort "keine Erfahrungen". Also mussten wir "Lernen beim Tuen".
Der Studioinhaber, ein "Landesmeister im Bodybuilding", der Juniorchef
einer Massageschule und ich, entwickelten ein "Trainingskonzept", nach
dem "ich mit meiner Trau trainierte". Mit Erfolg. Etwa !14 Monate nach
ihrer Brust-OP" war meine Frau so weit, dass sogar einige "Klimmzüge"
machen könnte. Zum Vergleich: damals konnten machen Frauen mitunter
noch nicht einmal "etwas tragen, weil ihnen dabei der Arm anschwoll"-

Das "Training" setzen wir dann auch parallel zu ihrer "Psychotherapie"
fort, so dass "Beides zusammenwirken" konnte. Eine "Kombination", die
ich "20 Jahre später" mit meiner schwer lungenkranken Lebensgefährt in
etwas anderer Form wiederholte.

H. Jürgen Barth, Rodalben

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