Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Kassenärztliche Bundesvereinigung stellt neuen Leitfaden für MVZ-Gründer vor

Mittwoch, 24. Januar 2018

Berlin – Ein neues Arbeitsbuch für alle, die ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) gründen und betreiben wollen, hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) vorgestellt. Es enthält einen systematischen Überblick über die Themenbereiche Unternehmensbeschreibung, Vertragsgestaltung, Investitions- und Finanzplanung sowie Management von Organisation und Qualität.

Checklisten, die auf die einzelnen Themen abgestimmt sind, unterstützen die Planung und die Gründung eines MVZ. Die Autoren des Leitfadens sind betriebswirtschaftliche Berater, Zulassungsexperten und Fachreferenten der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und der KBV.

In Deutschland gab es Ende 2016 2.490 MVZ. Darin arbeiteten über 16.000 Ärzte – das ist jeder zehnte Mediziner in der ambulanten Versorgung. 91 Prozent von ihnen waren im MVZ angestellt, neun Prozent waren als Vertragsärzte tätig. Zu den Fachärzten, die am häufigsten in einem MVZ vertreten sind, zählten Hausärzte, fachärztliche Inter­nisten und Chirurgen. Das geht aus der MVZ-Statistik für das Jahr 2016 hervor, das die KBV im September 2017 herausgegeben hat.

Vertragsärzte und -psychotherapeuten erhalten den Leitfaden bei ihrer KV oder im Buchhandel: Kassenärztliche Bundesvereinigung (Hrsg.), Medizinische Versorgungs­zentren. Ein Leitfaden für Gründer, 4. Auflage, ISBN 978-3-7691-3591-6. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

16. Mai 2018
Berlin – 32 Prozent der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) haben im Jahr 2016 finanzielle Verluste erwirtschaftet. Unter den von vertragsärztlich betriebenen MVZ machten nur sechs Prozent
Medizinische Versorgungszentren in ärztlicher Trägerschaft meist erfolgreicher
5. März 2018
Oberzent/Wiesbaden – In der neuen Odenwald-Gemeinde Oberzent hat das erste von der schwarz-grünen hessischen Landesregierung geförderte Gesundheitszentrum offiziell seine Arbeit aufgenommen. Darin
Land Hessen fördert Gesundheitszentrum in Oberzent
20. September 2017
Berlin – Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) sowie der in MVZ arbeitenden Ärzte nimmt weiter zu. „Wir sehen, dass strukturell die klassische Einzelpraxis seltener wird, während die
Zahl der in MVZ arbeitenden Ärzte steigt weiter an
15. September 2017
Berlin – In den bundesweit knapp 2.500 Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) arbeiten über 16.000 Ärzte – das ist jeder zehnte Mediziner in der ambulanten Versorgung. Das zeigt die jetzt von der
Jeder zehnte Arzt arbeitet im Medizinischen Versorgungszentren
15. Februar 2017
Stuttgart – Die Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart wird künftig fünf sogenannte Port-Gesundheitszentren fördern und damit modellhaft erproben, ob sich interdisziplinäre Zentren langfristig für eine
Robert-Bosch-Stiftung erprobt Gesundheitszentren für bessere Versorgung von Chronikern
26. Januar 2017
Berlin – Vor einer Fehlentwicklung bei der Ausbreitung Medizinischer Versorgungszentren (MVZ) warnt die Freie Allianz der Länder-KVen (FALK). Diese entstünden nur noch selten auf der Basis eines
KVen fordern mehr Reglementierung bei MVZ-Gründung
12. Dezember 2016
Berlin – Seit der Gesetzgeber im Jahr 2004 die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) ermöglichte, stieg deren Zahl kontinuierlich an: von 70 im Jahr 2004 auf 2.156 im vergangenen Jahr.

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige