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Politik

Baden-Württemberg fördert Krebsfrüherkennungs­projekt für Menschen mit Behinderung

Donnerstag, 25. Januar 2018

Stuttgart – Menschen mit schweren Behinderungen sollen besser über die Mög­lichkeiten der Krebsfrüherkennung informiert werden. Das Land Baden-Württemberg fördert ein entsprechendes Projekt des Landesverbands für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung mit 67.500 Euro, wie das Sozialministerium in Stuttgart bekanntgab. „Wir wollen die Teilhabe von Menschen mit schweren Behinderungen an den medizinischen Angeboten im Land weiter verbessern“, sagte Minister Manne Lucha (Grüne).

Laut dem Verband handelt es sich um ein bundesweit einmaliges Projekt. „Niemand darf von der Krebsvorsorge ausgeschlossen werden“, sagte Geschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl. Sie beklagt, dass es oft schlicht an Aufklärung fehle, welche Vorsorge­möglichkeiten existieren. Auch Ärzte und andere, die in Gesundheitsberufen arbeiten, müssten dringend für das Thema sensibilisiert werden.

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Menschen mit schweren Behinderungen sollen künftig beispielsweise mit Flyern, einem Erklärvideo und Ratgebern in leichter Sprache erreicht werden. Im Mittelpunkt des Projekts stehen Brustkrebs, Hodenkrebs und Hautkrebs. An dem Projekt ist auch der Krebsverband Baden-Württemberg beteiligt. © dpa/aerzteblatt.de

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