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Ärzteschaft

Bundes­ärzte­kammer verteidigt Kran­ken­ver­siche­rungs­systematik

Mittwoch, 31. Januar 2018

Berlin – Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Frank Ulrich Montgomery, hat heute wiederholt vor den SPD-Plänen in der Kran­ken­ver­siche­rung gewarnt. Das Nebenein­ander von gesetzlicher und privater Kran­ken­ver­siche­rung habe sich bewährt, sagte der Ärztepräsident heute im ZDF-Morgenmagazin. Die privaten Kran­ken­ver­siche­rungen seien Innovationstreiber. Indem sie Leistungen früher bezahlten, setzten sie die gesetzlichen Kassen unter Druck.

Die Vergütungsstruktur der privaten Kran­ken­ver­siche­rungen sei betriebswirtschaftlich kalkuliert, die Krankenkassen hätten einen erheblichen Sozialrabatt, und dies habe sich in den vergangenen 70 Jahren bewährt, sagte Montgomery weiter. „Privatpatienten werden nicht besser behandelt, die Qualität ist genau gleich. Sie werden, wenn, etwas schneller behandelt und etwas komfortabler“, sagte Montgomery.

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Offenkundig seien auch die gesetzlich Versicherten mit der Behandlung zufrieden. Die extra eingerichteten Terminservicestellen würden von den Patienten kaum angefragt. Vielleicht sei das Problem „eher gefühlt als tatsächlich vorhanden“, sagte Montgomery. Er forderte, Ärzte in strukturschwachen Gebieten besser zu bezahlen, damit die Versorgung auf dem Land aufrecht erhalten werden könne. © kna/aerzteblatt.de

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