NewsPolitikKrankenhausentgelte in Schleswig-Holstein vereinbart
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Krankenhausentgelte in Schleswig-Holstein vereinbart

Freitag, 2. Februar 2018

Kiel –Die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) und die Verbände der gesetzlichen und privaten Kran­ken­ver­siche­rung haben sich auf den Landesbasis­fallwert für 2018 verständigt. Darauf hat die KGSH hingewiesen.

Der für die Abrechnung der Krankenhausleistungen maßgebliche Wert ist demnach für das laufende Jahr um 92,50 Euro auf 3.439 Euro angehoben worden. Mit der Erhöhung planen die Krankenkassen 2018 fast 80 Millionen Euro mehr für die stationäre Versorgung ein als 2017, hieß es.

Anzeige

Schleswig-Holsteins Ge­sund­heits­mi­nis­ter Heiner Garg (FDP) begrüßte das „Plus von rund 80 Millionen Euro für die Kliniken“. „Ziel Schleswig-Holsteins bleibt die weitere Annäherung an einen bundeseinheitlichen Basisfallwert“, sagte er.

Schleswig-Holstein hatte sich auf Bundesebene wiederholt für eine Angleichung der Länderbasisfallwerte eingesetzt und in den vergangenen Jahren im Bundesvergleich aufgeholt. Die Krankenkassen bezahlen Behandlungskosten der Versicherten in den Kliniken über Fallpauschalen. Diese werden mithilfe der Basisfallwerte je nach Behandlungsaufwand berechnet. Daneben finanzieren Länder und Kommunen die Investitionskosten der Krankenhäuser. © may/EB/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

13. Februar 2019
Erfurt – Gesetzliche Krankenkassen fordern für die nächsten Jahre mehr Investitionen des Landes in die Thüringer Krankenhäuser. Die nach der Landtagswahl im Herbst neu zu bildende Regierungskoalition
Krankenkasse verlangt mehr Investitionen in Thüringer Kliniken
23. Januar 2019
Potsdam – In Brandenburg sind die Behandlungskosten pro Patient seit den 1990er-Jahren um mehr als 2.100 Euro gestiegen. Das teilte das Landesamt für Statistik Berlin-Brandenburg gestern mit. Lagen
Krankenhauskosten in Brandenburg gestiegen
18. Januar 2019
Hannover – Für die Behandlung von Patienten in niedersächsischen Krankenhäusern bezahlen die Krankenkassen in diesem Jahr 6,44 Milliarden Euro. „Das sind rund 130 Millionen Euro mehr als 2018“, heißt
Behandlungen in niedersächsischen Kliniken werden teurer
14. Januar 2019
Berlin – Die jeweiligen Krankenkassenverbände haben mit der Berliner Krankenhausgesellschaft sowie der Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg (LKB) für das laufende Jahr neue Landesbasisfallwerte
Neue Krankenhausentgelte für Berlin und Brandenburg vereinbart
3. Januar 2019
Düsseldorf – Einen „strukturellen Neustart“ im deutschen Gesundheitswesen fordert die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Basis sind Befragungen von fast
Unternehmensberater fordern Reform der Krankenhausfinanzierung
2. Januar 2019
Hannover – Vor einer im Bundesvergleich besonders schlechten ökonomischen Situation der Krankenhäuser in Niedersachsen warnt die Krankenhausgesellschaft des Landes. Sie bezieht sich dabei auf Daten
Wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser in Niedersachsen schlecht
19. Dezember 2018
Halle – Die stationäre Versorgung von Patienten in den Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr mit 2,6 Milliarden Euro zu Buche geschlagen. Im Zehn-Jahres-Vergleich entspricht das
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER