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Ärzteschaft

Bundes­ärzte­kammer will Öffnung des Fernbehand­lungsverbots vorschlagen

Montag, 5. Februar 2018

Berlin – Der Vorstand der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) will den Delegierten des Deutschen Ärztetags in Erfurt im Mai eine Öffnung des ausschließlichen Fernbehand­lungsverbots vorschlagen. Das hat BÄK-Vorstandsmitglied Franz Bartmann erklärt.

Der Vorstand bereite derzeit eine Beschlussvorlage für den Ärztetag vor, die eine Öffnung für eine ausschließliche Fernbehandlung unter bestimmten Voraussetzungen vorsieht, hieß es aus der BÄK.

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Beim nächsten Deutschen Ärztetag im Mai in Erfurt wollen Ärztevertreter darüber beraten und voraussichtlich auch entscheiden. Zurzeit dürfen Ärzte nur Folgebe­handlungen per Videosprechstunde anbieten, wenn sie den Patienten bereits in ihrer Praxis behandelt haben.

In Baden-Württemberg gibt es bereits Modellprojekte zur Fernbehandlung von dem Arzt unbekannten Patienten. Die Lan­des­ärz­te­kam­mer hat dort bereits zwei solcher Projekte genehmigt.

© dpa/may/aerzteblatt.de

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