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Uniklinik Bonn unterstützt Angehörige von Krebspatienten

Dienstag, 6. Februar 2018

Bonn – Ein Hilfsangebot für Angehörige, die ein Familienmitglied mit Krebs zu Hause versorgen, hat die Uniklinik Bonn eingerichtet. Das Projekt „Familiale Pflege“ am Universitätsklinikum bietet jetzt zusätzlich zu allgemeinen Pflegekursen auch spezielle Kurse mit dem Schwerpunkt für onkologische Erkrankungen an.

Dort bekommen Interessierte Hilfestellungen für eine adäquate häusliche Versorgung eines an Krebs erkrankten Menschen. „Wir wollen pflegende Angehörige auf die speziellen Anforderungen bei der Versorgung eines an Krebs erkrankten Menschen vorbereiten und unterstützen“, erläutert Christine Noèl, Abteilungsleiterin Patienten­management am Bonner Universitätsklinikum Bonn.

Die Diagnose „Krebs“ löst laut dem Klinikum nicht nur bei dem Betroffenen selbst, sondern auch bei den Angehörigen häufig Ängste und Fragen aus.

Pflegetrainerinnen der Universitätsklinik vermitteln daher neben allgemeinen Themen wie Körperpflege, Inkontinenz, Mobilisation und Prophylaxe auch den Umgang mit Schmerz, Atemnot und Übelkeit sowie dafür lindernde Maßnahmen. Zudem gibt es Tipps zur Ernährung bei Verdauungsstörungen sowie zur Pflege von Haut und Schleimhaut während einer Chemo- oder Radiotherapie.

Auch lernen die Kursteilnehmer Entlastungsangebote, eine rückenschonende Arbeits­weise und Selbstpflege kennen. Hinzu kommt die Möglichkeit, sich mit anderen pflegenden Angehörigen auszutauschen.

Die Kurse sind kostenfrei. Es spielt bei der Anmeldung keine Rolle, ob der Pflege­dürftige am Universitätsklinikum Bonn Patient ist oder nicht. © hil/aerzteblatt.de

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