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Medizin

Brustkrebs: Wie die Ernährung die Metastasierung bremsen könnte

Donnerstag, 8. Februar 2018

Neben Milchprodukte, Eiern und Hülsenfrüchten gehören auch Rindfleisch, Spargel und Kartoffeln zu den asparaginreichen Lebensmitteln. /blende40, stock.adobe.com
Neben Milchprodukten, Eiern und Hülsenfrüchten gehören auch Rindfleisch, Spargel und Kartoffeln zu den asparaginreichen Lebensmitteln. /blende40, stock.adobe.com

Los Angeles/Cambridge – Die Aminosäure Asparagin, die häufig in Lebensmitteln vorkommt, könnte die Ausbreitung einer besonders aggressiven Form des Brustkrebses beeinflussen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher in einer Multicenterstudie bei therapieresistenten Mäusen und in Zelllinien, die in Nature publiziert wurde (2018; doi: 10.1038/nature25465).

Die Forscher um Gregory J. Hannon und Simon Knott untersuchten Brustkrebszellen, die sich schneller ausbreiten als die meisten anderen Krebszellen. Denn es fehlen Rezeptoren für Östrogen und Progesteron, und auch das Protein HER2, das als Angriffspunkt für Brustkrebstherapien dient, steht nur in geringen Mengen zur Verfügung. Dadurch widersteht das Brustkrebsmodell gängigen Behandlungen.

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Brustkrebszellen in 3D /National Institutes of Health (Dao Tiensinh)

Zunächst konnte das Autorenteam einen Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein von Asparaginsynthetase und der Ausbreitung des Tumors feststellen. Sowohl die Behandlung mit dem Zytostatikum Asparaginase, das die essenzielle Aminosäure abbaut, als auch eine asparagin­arme Diät führten dazu, dass die Krebszellen nur noch beschränkt metastasierten. Hingegen streute der Tumor schnell, wenn die Mäuse eine asparaginreiche Diät erhielten. Die Versuche wurden an mehr als einem Dutzend Institutionen durchgeführt.

„Unsere Studie trägt zu einer wachsenden Zahl von Beweisen bei, die darauf hindeuten, dass die Ernährung den Verlauf der Krankheit beeinflussen kann“, sagt Knott, stellvertretender Direktor des Center for Bioinformatics and Functional Genomics am Cedars-Sinai. Zu den Lebensmitteln, die reich an Asparagin sind, zählen Milchprodukte, Molke, Rindfleisch, Geflügel, Eier, Fisch, Meeresfrüchte, Spargel, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Soja und Vollkornprodukte. Asparaginarme Lebensmittel umfassen die meisten Früchte sowie Gemüse.

Die Studienergebnisse seien aber äußerst suggestiv, räumt Hannon von der Universität Cambridge ein. Die Forscher planen als nächstes, eine klinische Studie in der frühen Phase durchzuführen, in der gesunde Teilnehmer eine asparaginarme Diät zu sich nehmen. Wenn diese Kost zu einem verringerten Spiegel der Aminosäure führen sollte, könnte eine klinische Studie mit Krebspatienten folgen. Hierbei würde eine Diät vermutlich zusammen mit einer Chemotherapie oder Immuntherapie zum Einsatz kommen, sagt Knott. Die Auswirkungen von Asparagin müssen nicht auf Brustkrebs beschränkt bleiben. Sie könnten sich auch auf die Behandlung anderer Krebsarten auswirken, so die Überzeugung der Forscher. © gie/aerzteblatt.de

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Avatar #79783
Practicus
am Montag, 12. Februar 2018, 14:12

Ardenne - ein Arzt?

Ardenne war "Erfinder" - eine formale Ausbildung hatte er überhaupt nicht, sein Forschungsgegenstand war die "angewandte Physik". Man könnte ihn als "deutschen Edison" betrachten.
Er mag ein Genie auf dem Gebiet der Rundfunktechnik und Elektronik gewesen sein - im Bereich der Medizin erwies sich seine Grundbildung offensichtlich als unzureichend, seine sagenumwobene "Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie" gründete allein auf seinem Ruhm als "Naturforscher" (der er niemals war)und lockt heute keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor.
Avatar #691359
Staphylococcus rex
am Montag, 12. Februar 2018, 00:19

Aloe vera in der Krebstherapie,

diese ganze Diskussion mit MPeuser hatten wir schon einmal, deshalb verweise ich nur auf die damaligen Äußerungen und spare mir weitere Kommentare:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/76903/S3-Leitlinie-Nebenwirkungen-der-Krebstherapie-richtig-behandeln
Avatar #724084
MPeuser
am Sonntag, 11. Februar 2018, 22:35

Brustkrebs

Wir dürfen bei der Forschung niemals die Worte des deutschen Nobelpreisträgers Prof. Dr. Otto Heinrich Warburg vergessen. Dieser lehrte, dass wenn eine Zelle nicht genügend Sauerstoff bekommt, dann geht diese Zelle in die Zellgärung über und die Zellgärung erzeugt mehr Energie als die normale Sauerstoffversorgung, so dass sich dann diese Zelle vermehrt vermehren kann, und das ist Krebs!
Auch der grosse DDR-Arzt Manfred von Ardenne lehrte dies und führte die Mehrschritt-Sauerstoff-Therapie ein.
Also um Krebs zu bekämpfen oder zu vermeiden, muss man sich um die Verbesserung der Sauerstoffversorgung der Zellen kümmern. Dazu gehört als 1. Schritt die Optimierung der 150.000 km Kapillaren, damit diese den normalen und gesunden Innenmesser von 7 mikron aufweisen mit Hilfe des Vitalgetränkes der Aloe vera. 2.Schritt man muss die Fliessfähigkeit der roten Blutkörperchen verbessern mit Hilfe von Nachtkerzenöl und/oder Omega-3. 3. Schritt man muss den pH-Wert vom Speichel und vom Morgenurin messen, und wenn dieser sauer ist, dann durch Ernährungsumstellung oder Gabe von basischen Produkten auf 7,0 einstellen, dann sind die roten Blutkörperchen elastischer. 4. Schritt man muss die Verbindungsstrecke zwischen den Kapillaren und den Zellen, also im Interstitium von dem dort abgelagerten tierischen Eiweiss befreien durch eine 3-Monatsdiät ohne Fleisch, Fisch, Käse, Wurst, Milch, Yogurt und Eiern.
Früher haben die Menschen jedes Jahr im Winter 3 Monate gehungert und damit das Interstitium freigelegt. Auch die katholischen Fastenzeit war hilfreich. Aber heute hungert keiner mehr in der 1. Welt, die Kirchen sind leer, also wir füllen nur den tierischen Eiweisspeicher und verstopfen die Mikroversorgungswege für die Zellen und der Sauerstoff kommt nicht ans Ziel.
Übrigens die 150.000 km Kapillaren sind keine Haargefässe, sonst würden diese ein Volumen von 1.200 Liter umfassen. Diese sind so fein, sodass 400 Kapillaren parallel geführt in ein Haar passen würden. Alle Kapillaren ergeben ein Volumen von 3 Litern. Ihre Pumpkraft übertrifft das Herz 20 mal und wenn das Herz stehen bleibt, pumpen die Kapillaren weiter bis alle Arterien leer sind. Arterie bedeutet Luftröhre, denn bei Toten findet sich darin kein Blut sondern Luft.
Die Optimierung der Mikrozirkulation in den Kapillaren und die Freilegung der Mikroversorgungswege durch das Interstitium sind die wichtigsten Schritte zur Vermeidung von Krebs und zur Unterstützung der Krebstherapien.
LNS

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