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Uni Jena erhält Förderung für die Erforschung von Nanopartikeln

Mittwoch, 7. Februar 2018

Jena – Für die Erforschung sogenannter Nanopartikel in der Nahrung bekommen Wissenschaftler der Universität Jena 600.000 Euro von der Europäischen Union und dem Land Thüringen. Das teilte die Friedrich-Schiller-Universität heute mit. Ziel sei es herauszufinden, ob Nanomaterialien in Lebensmitteln eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Nanopartikel sind winzigste Teile.

Wie es hieß, wird manchen Lebensmitteln zum Beispiel Silizium- oder Titandioxid zugesetzt. Diese sorgen dafür, dass Ketchup geschmeidig aus der Flasche fließt oder Pulver für lösliche Getränke nicht verklumpt. Herstellungsbedingt enthalten diese Zusatzstoffe stets einen gewissen Prozentsatz an Nanopartikeln. Diese könnten sich praktisch überall im Körper verteilen.

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Bisher könne aber nicht mit Gewissheit gesagt werden, ob diese Partikel gesund­heitlich unbedenklich sind oder ob und welche Gesundheitsgefahren von ihnen ausgehen. Da noch Nachweismethoden fehlten, gebe es bislang keine Studien dazu. Die Wissenschaftler wollen nun gemeinsam mit einem Partner aus der Industrie eine entsprechende Analyseplattform entwickeln. Zudem soll an Zellkulturen getestet werden, ob die Nanopartikel sich schädlich auf das Zellwachstum auswirken. © dpa/aerzteblatt.de

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