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Ärzteschaft

Neue Versorgungsverträge für multimorbide Patienten in Nordrhein

Mittwoch, 7. Februar 2018

/Peter Atkins, stock.adobe.com

Düsseldorf – Um die Versorgung schwer und chronisch kranker Patienten im Rheinland zu verbessern, hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein neue Versorgungs­verträge mit der AOK Rheinland/Hamburg, der KKH Kaufmännische Krankenkasse (KKH) und der DAK-Gesundheit geschlossen. An den Verträgen können alle in Nord­rhein niedergelassenen Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten mit direktem Arzt-Patienten-Kontakt teilnehmen.

„Unser wichtigstes Ziel ist es, damit die haus- und fachärztliche sowie die psychothera­peutische Grundversorgung multimorbider Patienten nachhaltig zu verbessern“, betonte KV-Vorstandsvorsitzender Frank Bergmann. Erreicht werden soll dies vor allem durch eine engmaschige Kombination medikamentöser, persönlicher und psychoso­zialer Betreuung durch die teilnehmenden Ärzte und Psychotherapeuten. Diese erhal­ten für den erhöhten Betreuungsaufwand ihrer Patienten neben Quartalspau­schalen auch Zuschläge für Besuche im häuslichen Umfeld oder im Pflegeheim.

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Die neuen Verträge ersetzen den bislang in Nordrhein angebotenen Hausärzte-Strukturvertrag mit der AOK Rheinland/Hamburg sowie die Betreuungsstrukturverträge mit der KKH und der TK. Deren Leistungen können seit Januar nicht mehr abgerechnet und vergütet werden. © hil/sb/aerzteblatt.de

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