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Politik

Bayrischer Gesundheits­ausschuss lobt Bereitschafts­dienst-Reform

Mittwoch, 7. Februar 2018

München – Die Weiterentwicklung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Bayern war am Dienstag Thema im Bayerischen Landtag. Zuvor hatten Mediziner und Patienten in zwei Petitionen gegen die Zentralisierungspläne der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) protestiert. Nach ausführlicher Debatte sprach sich der Gesundheits­ausschuss jedoch für eine landesweite Umsetzung des KVB-Konzeptes aus.

Die bayerische Reform sieht unter anderem vor, die Zuständigkeit der regionalen Bereitschaftsdienste auszuweiten. Dadurch – so die Kritik einiger Landkreise – müssten viele Patienten künftig wesentlich weitere Strecken zurücklegen, um sich außerhalb der Sprechzeiten behandeln zu lassen. Aus Sicht der KVB führt an der geplanten Konsolidierung angesichts hoher Dienstbelastungen und steigenden Ärztemangels allerdings kein Weg vorbei.

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Das sahen die Mitglieder des Gesundheitsausschusses ähnlich. Sie lobten die KVB-Reform als „zukunftsweisend“ und sahen die bayerische Selbstverwaltung damit einstimmig „auf dem richtigen Weg“. © hil/sb/aerzteblatt.de

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