Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Köln beschließt Schritte gegen Luftverschmutzung durch Diesel

Donnerstag, 8. Februar 2018

Düsseldorf – Im Kampf gegen die Luftverschmutzung durch Dieselabgase hat die Stadt Köln ein Maßnahmenpaket beschlossen. Auf Strecken mit besonders hoher Stickoxid-Belastung sollen künftig vorrangig Busse mit Elektro- oder alternativem Antrieb rollen, teilte die Stadt mit. Für Lastwagen soll in der Regel ein Transitverbot für die Innenstadt gelten. Zudem wird ein Tempolimit für den Rhein-Schiffsverkehr geprüft.

An Straßen mit besonders hoher NO2-Belastung in Köln, Düsseldorf oder Dortmund sind die Messwerte 2017 im Vergleich zum Vorjahr zwar laut Umweltbundesamt leicht gesunken. Sie liegen aber klar über dem Grenzwert zum Schutz der Gesundheit – 40 Mikrogramm NO2 je Kubikmeter Luft im Jahresmittel. Spitzenreiter in Nordrhein-Westfalen ist Köln.

Ob Kommunen um Fahrverbote für Dieselfahrzeuge herumkommen, zeigt sich womöglich am 22. Februar. Dann entscheidet das Bundesverwaltungsgericht darüber am Beispiel von Düsseldorf. Das Urteil werde auch für Köln richtungsweisend sein, hieß es.

Im Falle eines Dieselfahrverbots hatte sich Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) für eine Blaue Plakette für besonders schadstoffarme Autos ausgesprochen. Eine City-Maut oder „unspezifizierte“ Fahrverbote sollten nicht verfolgt werden. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

24. Mai 2018
Berkeley – Das Abschalten von 8 Öl- beziehungsweise Kohlekraftwerken hat in Kalifornien zu einer Steigerung der Fertilität und zu einem Rückgang der Frühgeburten geführt. Dies geht aus 2
Weniger fossile Kraftwerke führen zu mehr und gesünderen Babys
24. Mai 2018
Berlin – Vor Kurzem verklagte die EU-Kommission Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Ungarn und Rumänien in Luxemburg vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) wegen zu hoher
Pro und Contra: Schützen die EU-Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub vor Krankheit und Tod?
22. Mai 2018
Mykolajiw – In der Ukraine sind bereits zum zweiten Mal in einem Monat Dutzende Schulkinder mit Vergiftungsverdacht in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Schüler in der Hafenstadt Mykolajiw hätten
Ukrainische Schulkinder mit Vergiftungsverdacht im Krankenhaus
18. Mai 2018
Berlin – Allergische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch: Laut Robert-Koch-Institut (RKI) wird inzwischen bei 30 Prozent der 18- bis 79-jährigen im Verlauf ihres Lebens mindestens eine allergische
Mehr Allergien durch Luftschadstoffe?
17. Mai 2018
Brüssel – Die EU-Kommission verklagt Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) wegen zu hoher Stickstoffdioxid-Werte in vielen Städten. Deutschland und fünf weitere Länder hätten es
EU-Kommission verklagt Deutschland wegen schlechter Luft
9. Mai 2018
Magdeburg – Bewohner in Orten rund um die Bohrschlammdeponie Brüchau in der Altmark erkranken nicht vermehrt an Krebs. Das habe eine statistische Analyse des Gemeinsamen Krebsregisters in Berlin
Keine erhöhte Krebsrate rund um Bohrschlammdeponie
8. Mai 2018
Berlin – Fast die Hälfte von 1.000 Verbrauchern geht davon aus, dass die Qualität der Lebensmittel in Deutschland abnimmt, nur 16 Prozent gehen von einer Verbesserung aus. Zu diesem Ergebnis kommt der

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige