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Intensivstation am Klinikum Mutterhaus nach Keimbefall wiedereröffnet

Donnerstag, 8. Februar 2018

Trier – Ein wegen Keimbefalls geschlossener Teil der Erwachsenen-Intensivstation am Trierer Klinikum Mutterhaus Mitte ist wieder geöffnet. Nach intensiven Reinigungs­arbeiten bestehe keinerlei Gefahr mehr, sagte die Sprecherin des Krankenhaus, Helga Bohnet, heute in Trier. Der Überwachungsbereich war Anfang der Woche geschlossen worden, nachdem an sieben Patienten eine Besiedlung mit dem multiresistenten Keim Pseudomonas aeruginosa festgestellt worden war. Heute Morgen nahm der Bereich wieder Patienten auf.

Der zweite Teil der Intensivstation mit Beatmungsstation war in Betrieb geblieben. Dieser werde nun ebenfalls schrittweise gesperrt und nach und nach gereinigt. Man gehe derzeit davon aus, dass die Arbeiten dort im Laufe der nächsten Wochen beendet werden könnten.

Intensivstation am Trierer Klinikum Mutterhaus bleibt zunächst geschlossen

Trier – Nach dem Fund eines multiresistenten Keims bei sieben Patienten bleibt die Intensivstation des Trierer Klinikums Mutterhaus Mitte in den nächsten Tagen weiterhin geschlossen. „Vor Ende der Woche können wir nicht sagen, wie es weitergeht“, sagte die Sprecherin des Krankenhauses, Helga Bohnet, heute. Der Bereich werde gründlich gereinigt und danach ausgiebig getestet.

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Als mögliche Quelle des Keims haben Experten Wasserbecken lokalisiert. „Wir haben zwei positive Proben in Siphons“, sagte Chefarzt Oliver Kunitz, Leiter der Anästhesie und Intensivmedizin am Mutterhaus. Bislang wisse man aber von der Differenzierung des Keims noch nicht, ob es sich um einen „normalen“ Pseudomonas oder einen multiresistenten gehandelt habe. Ergebnisse der Untersuchungen stünden noch aus.

Alle Becken seien nun behandelt worden, zudem seien an allen Wasserentnahme­stellen zusätzlich Spezialfilter angebracht worden – sodass kein Risiko bestehe. „Wir können also Entwarnung geben“, sagte die Sprecherin. © dpa/aerzteblatt.de

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