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Politik

Sachsen-Anhalts Sozialministerin für Widerspruchsregelung bei Organspende

Dienstag, 13. Februar 2018

Magdeburg – Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) hat sich für eine gesetzliche Neuregelung ausgesprochen, um die Zahl der Organspenden zu erhöhen. Sie halte eine Widerspruchslösung „für durchaus zweckdienlich“, sagte die SPD-Politikerin der Mitteldeutschen Zeitung. Damit könnten denjenigen, die zu Lebzeiten einer Organspende nicht ausdrücklich widersprochen haben, Organe entnommen werden. Bislang muss die Bereitschaft zur Organspende ausdrücklich erklärt werden, etwa in Form eines Organspendeausweises.

Die Zahl der Organspender hatte nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtrans­plantation im vergangenen Jahr einen neuen Tiefpunkt erreicht. In Sachsen-Anhalt war demnach die Zahl der Spender von 33 auf 23 zurückgegangen. Einem Spender können mehrere Organe entnommen werden. Bundesweit war der Stiftung zufolge 2017 der niedrigste Stand seit 20 Jahren erreicht worden.

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Grimm-Benne hob positiv hervor, dass der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD auch das Thema Organspende umfasse. Vorgesehen sei eine verbindliche Frei­stellungs­regelung für Transplantationsbeauftragte, um diese von anderen Aufgaben zu entbinden, sagte die Sozialministerin. © dpa/aerzteblatt.de

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doc.nemo
am Mittwoch, 14. Februar 2018, 08:52

Eine sichere Prognose!

Wenigstens mal wieder ein zaghaftes Schrittchen auf das in Deutschland verminte und vergiftete Gebiet der Organspendenregelung. Egal - siehe meinen Beitrag zum kostenlosen Nahverkehr: Sie werden es wieder nicht hinkriegen. Die Sachsen-Anhaltinische Ge­sund­heits­mi­nis­terin wird aus Selbstschutz den Rückzug antreten, sobald ihr der erste Wind ins Gesicht weht. Wie alle anderen vor ihr. Das einzig Zuverlässige an der deutschen Politik ist ihr konstantes Versagen.
LNS

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