NewsVermischtesKlage über niedrige Impfquoten bei Älteren
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Klage über niedrige Impfquoten bei Älteren

Donnerstag, 15. Februar 2018

Mainz – Nach Ansicht der Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz lassen sich zu wenige ältere Menschen gegen Grippe impfen. Nur jeder dritte Rheinland-Pfälzer über 60 Jahre (33,6 Prozent) habe sich in der Wintersaison 2016/17 gegen Grippe impfen lassen, erklärte die TK gestern.

Damit habe der Anteil der Geimpften seit der Saison 2008/09 kontinuierlich abgenommen. Damals war noch knapp die Hälfte (46,1 Prozent) der Menschen in dieser Altersgruppe geimpft. Die von der Europäischen Kommission angestrebte Impfquote von 75 Prozent werde somit weit unterschritten. Die TK beruft sich auf Daten des Robert-Koch-Instituts, das diese in Kooperation mit den Kassenärztlichen Vereinigungen erhebt.

Anzeige

„Grippe wird offenbar von vielen Menschen nicht als schwere Krankheit wahrgenommen, obwohl sie mitunter sogar lebensbedrohlich ist“, sagte Jörn Simon, Leiter der TK-Landesvertretung. „Dies ist vermutlich mit ein Grund, warum der Impfschutz vernachlässigt wird.“ 

Bundesweit steigt derzeit laut TK die Zahl der gemeldeten Grippeerkrankten an. Trotzdem könne jetzt noch eine Impfung für Menschen über 60 oder Patienten mit chronischen Erkrankungen sinnvoll sein, erklärte die TK. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. Juni 2019
London – Viele Europäer haben einer Umfrage zufolge ein großes Misstrauen gegen Impfungen. Nach den Daten der britischen Stiftung Wellcome Trust empfinden in Westeuropa lediglich 59 Prozent der
Umfrage zeigt Vertrauenskrise bei Impfungen in Westeuropa
14. Juni 2019
Berlin – Dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) gehen die Pläne von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU), eine Impfpflicht gegen Masern einzuführen, nicht weit genug. Wünschenswert
Kinder- und Jugendärzte erneuern Forderung nach umfassender Impfpflicht
14. Juni 2019
Ann Arbor/Michigan – Gegen Rotaviren geimpfte Kinder erkranken in den USA möglicherweise seltener an einem Typ-1-Diabetes. Darauf deutet eine Analyse von Versichertendaten in Scientific Reports (2019;
USA: Weniger Neuerkrankungen am Typ-1-Diabetes seit Einführung der Rotavirusimpfung
11. Juni 2019
Jena – Bekanntlich nimmt die körperliche Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter ab. Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) informiert jetzt über die physiologischen
Warum die sportliche Leistungsfähigkeit im Alter abnimmt
7. Juni 2019
Köln – Ein schriftlicher Impfaufruf an chronisch nierenerkrankte Patienten durch den behandelnden Arzt ist wirksam und sorgt für eine Steigerung der Influenzaimpfquote. Diese Maßnahme erwies sich im
Schriftlicher Impfaufruf durch den Arzt kann Impfquote erhöhen
6. Juni 2019
Potsdam – Wissenschaftler des Max-Planck-Institut (MPI) für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam haben Nanopartikel so weiterentwickelt, dass Immunzellen der Haut – die Langerhanszellen –
Nanopartikel machen Impfungen über die Haut möglich
4. Juni 2019
Hamburg – Bei der Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz (GMK) in Leipzig will sich Hamburg unter anderem für weniger Zucker in Lebensmitteln und eine bundesweit geltende Masernimpfpflicht stark machen. Vor der
LNS LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER