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Medizin

Schneller Anstieg von Stickoxiden kann Herzinfarktrisiko verdoppeln

Freitag, 16. Februar 2018

Chemitz, 15.08.06 JE - Messstation, Messung der Luftverschmutzung durch Strassenverkehr. Air Monitoring Station /dpa
Messstation für Luftverschmutzung durch Strassenverkehr. /dpa

Jena – Das Risiko für einen Herzinfarkt erhöht sich offenbar nicht nur, wenn Menschen kurz- oder langzeitig hohen Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft ausgesetzt sind. Steigt der Stickoxidgehalt in der Luft innerhalb von 24 Stunden rasch an, kann das das Risiko für einen Herzinfarkt ebenfalls kurzfritig erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Universitätsklinikums Jena in einer epidemiologischen Studie, die im European Journal of Preventive Cardiology publiziert wurde (2018; doi: 10.1177/2047487318755804). Das Problem dabei: Dynamische Anstiege der Luftverschmutzung sind durch europäische Grenzwerte bisher nicht erfasst.

Stickstoffdioxid entsteht in der Europäischen Union vor allem in Verbrennungsmotoren von Kraftfahrzeugen und insbesondere von Diesel-Pkw sowie in Heizanlagen, es reizt und schädigt nachweislich die Atmungsorgane und erhöht das Herzinfarktrisiko. Die europaweit geltenden Grenzwerte, 200 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft als maximaler Stundenwert und 40 Mikrogramm im Jahresmittel, werden deshalb mit einem dichten Netz von Messpunkten überwacht.

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Die Forscher um Florian Rakers beobachteten alle Patienten, die mit einem akuten Herzinfarkt in den Jahren 2003 bis 2010 im Universitätsklinikum Jena behandelt wurden. In die Aus­wertung flossen nur die Daten von knapp 700 Patienten ein, die aus einem Umkreis von 10 Kilometern um das Klinikum stammten und bei denen sich der Beginn der Beschwerden zeitlich genau rekonstruieren ließ.
 
Anhand der Immissionsdaten für Stickoxide (NOX/2), Ozon (O3) und Feinstaub (PM10) der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie konnten die Forscher sehen, ob sich die Konzentrationen der Luftschadstoffe kurz vor den ersten Herzinfarktsymptomen über einen Zeitraum von 24 Stunden ungewöhnlich stark verändert hatten. „Die Deutlichkeit des Zusammenhangs hat uns dann doch überrascht, sie ist nahezu linear“, sagt Rakers, Seniorautor der Studie, der schwerpunktmäßig zum Einfluss von Umwelteinflüssen auf die Entstehung von Krankheiten forscht. Matthias Schwab, Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie und Co-Autor der Studie erklärt: „Das akute Herzinfarktrisiko in unserer Studie verdoppelte sich in etwa, wenn die Stickoxidkonzentration innerhalb eines Tages um 20 Mikrogramm pro Kubikmeter anstieg.“

Rasche Anstiege der Stickoxidkonzentrationen treten auch in einer vermeintlich sauberen Stadt wie Jena etwa 30-mal pro Jahr auf.  Florian Rakers, Universitätsklinikum Jena

Als Studienort haben sich die Wissenschaftler bewusst eine ‚saubere‘ Stadt ausgewählt: In den betrachteten 8 Jahren wurden die derzeit geltenden europäischen Grenzwerte für alle gemessenen Luftverschmutzungsparameter in Jena bis auf wenige Tage eingehalten. „Rasche Anstiege der Stickoxidkonzentrationen treten auch in einer vermeintlich sauberen Stadt wie Jena etwa 30-mal pro Jahr auf. Verantwortlich hierfür ist wahrscheinlich ein ungewöhnlich hohes Verkehrsaufkommen oder meteorologische Faktoren, die eine Smogentwicklung begünstigen“, führt Rakers weiter aus.

Feinstaub und Ozon zeigen keinen Zusammenhang

Für Feinstaub und Ozon waren die Ergebnisse weniger eindeutig. „Ein Zusammenhang zwischen einem schnellen Anstieg beider Luftschadstoffe und dem akuten Herzin­farktrisiko ließ sich nicht bestätigen. Nichtsdestotrotz sind hohe Konzentrationen von Feinstaub und Ozon insbesondere für Patienten mit Lungenerkrankungen schädlich“, betont Christian Schulze, Direktor der Klinik für Innere Medizin I und Co-Autor der Studie.

Mit ihrer Untersuchung  erweitern die Jenaer Wissenschaftler das Wissen zur Gesund­heitsschädlichkeit durch kurzfristige, dynamische Anstiege von Stickoxiden. Florian Rakers: „Auf diese Weise könnten sich Stickoxide auch in vergleichsweise ‚sauberer‘ Luft schädlich auswirken. Wegen der klinischen Relevanz unserer Ergebnisse sollten dringend Untersuchungen in größerem Maßstab und anderen geografischen Regionen durchgeführt werden, um dann gegebenenfalls die EU-Grenzwerte um eine dynamische Komponente zu erweitern.“

Seit Längerem ist bekannt, das hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft der Gesundheit schaden und unter anderem das Herzinfarktrisiko erhöhen. In ihrem aktuellen Bericht zur Luftqualität listet die Europäische Umweltbehörde unter anderem die Lebensjahre auf, die die Luftverschmutzung die Bevölkerung kostet. Demnach verloren im Jahr 2016 die Europäer mehr als 800.000 Lebensjahre aufgrund der Stickstoffdioxidbelastung in der Luft – bei konservativer Rechnung. © gie/EB/aerzteblatt.de

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Avatar #667459
nabilabdulkadirdeeb.germany
am Donnerstag, 22. Februar 2018, 09:18

Seit Jahren überschreiten die Schadstoff-Konzentrationen in der Luft in vielen Städten regelmäßig die gesetzlichen Grenzwerte gravierend deutlich gesundheitsschädlich. !!!

Seit Jahren überschreiten die Schadstoff-Konzentrationen in der Luft in vielen Städten regelmäßig die gesetzlichen Grenzwerte gravierend deutlich gesundheitsschädlich. Dabei geht es um Stickoxide, die als gesundheitsschädlich gelten. Vor allem Dieselautos tragen nach Angaben des Umweltbundesamts zur Belastung bei. Umweltschützer beklagen die Zustände schon seit Jahren. An die Spitze der Bewegung hat sich die Deutsche Umwelthilfegesetzt, die mit Klagen versucht, ihr Ziel zu erreichen. Zwei davon liegen jetzt dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig vor.


Es geht in Leipzig beim Bundesverwaltungsgericht um die Frage, ob Städte Fahrverbote nach geltendem Recht und ohne eine bundesweit einheitliche Regelung anordnen können, damit Schadstoff-Grenzwerte eingehalten werden können.

Es wäre sinnvoll folgendes :
Das Bundesverwaltungsgericht gibt den Sprungrevisionen statt - damit wären die Urteile der Verwaltungsgerichte aufgehoben. Das Bundesverwaltungsgericht könnte dies aber verbinden mit einem Handlungsauftrag an die Bundesregierung. Denn das Problem, dass Schadstoff-Grenzwerte weiter überschritten werden, würde weiterbestehen.
Das Bundesverwaltungsgericht sieht noch Aufklärungsbedarf und verweist die Fälle zu einer erneuten Verhandlung an die Verwaltungsgerichte zurück - das Problem wäre damit aufgeschoben.


Mit freuendlichen Gruessen
Ihr
Nabil Abdul Kadir DEEB ;
Arzt . médecin . doctor .
P.O. Box 20 10 53 ;
53140 Bonn - Bad Godesberg :
GERMANY
e.mail:
nabilabdulkadirdeeb.germany@gmail.com


Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Samstag, 17. Februar 2018, 17:03

FDP will noch mehr Feinstaub?

Dagegen forderte der FDP-Vorsitzende Christian Lindner noch während der dann später gescheiterten Jamaika-Koalitionsverhandlungen, die Einhaltung der Grenzwerte für Luftschadstoffe in den Innenstädten zeitlich hinausschieben.

Lindner schlug konkret vor, mit Medizinern und Ingenieuren darüber zu sprechen, ob Grenzwerte in Innenstädten nicht auch später erreicht werden könnten (modifiziert nach Deutsches Ärzteblatt).

Aber derzeit drohen in zahl­reichen Städten Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, weil die von der EU vorgegebenen Grenzwerte für Stickstoffdioxid nicht annähernd eingehalten werden.

Die Positionen des FDP-Parteivorsitzenden Christian Lindner ist m.E. indiskutabel: Er will die Einhaltung der Grenzwerte für Luftschadstoffe in den Innenstädten "zeitlich hinausschieben"?

Das heißt doch wohl im "Normal-" und nicht "Politiker-Sprech", dass man sich vor der Automobilindustrie, die sich selbst in den Abgas-Skandal hineingeritten hat, in den Staub wirft, anstatt klare Forderungen, Weisungen und ggf. Strafmaßnahmen anzukündigen, wenn bestimmte CO2-, Feinstaub- und SO2-Grenzwerte nicht endlich eingehalten werden

Schon lange ist bekannt, dass Feinstaub dem Herzen schadet:
Langfristig wird das Risiko für akute koronare Ereignisse (ACS) durch erhöhte Feinstaubbelastung in der Atemluft gesteigert. In einer prospektiven europäischen Kohorten-Studie, bereits publiziert im British Medical (BMJ) 2014, waren die Risiken schon unterhalb der geltenden Grenzwerte erhöht: "Long term exposure to ambient air pollution and incidence of acute coronary events: prospective cohort study and meta-analysis in 11 European cohorts from the ESCAPE Project"
BMJ 2014; 348 doi: https://doi.org/10.1136/bmj.f7412 (Published 21 January 2014) von Giulia Cesaroni et al.
http://www.bmj.com/content/348/bmj.f7412

Eine in der Ärzte Zeitung von Veronika Schlimpert ausgezeichnet referierte Studie bestätigte im kontrollierten, experimentellen Setting die in den letzten Jahren publizierten Arbeiten zur Gefährlichkeit erhöhter Konzentrationen von Feinstaub in der Luft und dem Atherosklerose-Risiko in den Koronararterien, Angina pectoris und/oder Herzinfarkt:
https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/bluthochdruck/?sid=941796
"Wie Feinstaub dem Herzen schaden könnte - Erstmals konnten Wissenschaftler in einer aufwendigen randomisierten Studie die metabolischen Auswirkungen von Feinstaub aufzeigen. Die Exposition bewirkte bei Gesunden einen Anstieg von Stresshormonen, Stoffwechselprodukten und Blutdruck. Nach Aufstellen eines Luftreinigers gingen die Werte wieder zurück" nimmt Bezug auf:
http://circ.ahajournals.org/content/136/7/618
"Particulate Matter Exposure and Stress Hormone Levels
A Randomized, Double-Blind, Crossover Trial of Air Purification" von Huichu Li et al.

Die ersten Untersuchungen kamen übrigens deshalb aus den USA, weil dort bis heute wesentlich strengere Grenzwerte und juristisch kontrollierte Überwachungen gelten, als im "Alten Europa"! Dort liegt das Limit für den Feinstaub (PM 2,5) bei 12 µg/m3 Luft. In Europa gelten erst PM 2,5-Werte über 25 µg/m3 als bedenklich.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #667459
nabilabdulkadirdeeb.germany
am Freitag, 16. Februar 2018, 20:37

Das akute Koronarsyndrom und seine Schlüsselkomponente - der akute Myokardinfarkt (MI) - machen etwa 20% aller Todesfälle in Europa aus.!!!


Dynamik und Ausmaß des Anstiegs der Stickoxidkonzentrationen können ein unabhängiger Risikofaktor für Myokardinfarkt sein. Da es derzeit keine gesetzlichen Grenzwerte der Europäischen Union gibt, die diese dynamischen Schwankungen der Luftschadstoffe täglich widerspiegeln, erfordern die Ergebnisse dringend die Bestätigung von Studien in verschiedenen geografischen Regionen, um die Beobachtungen zu überprüfen.
Das akute Koronarsyndrom und seine Schlüsselkomponente - der akute Myokardinfarkt (MI) - machen etwa 20% aller Todesfälle in Europa aus. 1 Beobachtungsstudien legen nahe, dass neben den klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren auch eine lang- und kurzzeitige Exposition gegenüber hohen Konzentrationen partikulärer und gasförmiger Schadstoffe hauptsächlich aus anthropogenen Quellen wie Fahrzeugen mit einem erhöhten MI-Risiko assoziiert ist. 2- 4 In Anerkennung der negativen medizinischen Auswirkungen dieser Luftschadstoffe hat die Europäische Union (EU) gesetzliche Grenzwerte für eine Reihe von Luftschadstoffen definiert, die mit einem MI-Risiko verbunden sind, einschließlich Stickstoffdioxid (NO 2 ), Feinstaub mit einem Durchmesser von weniger als 10 & mgr; m (PM 10 ) und Ozon (O 3). 5

Leider weisen die derzeitigen Vorschriften einen erheblichen Nachteil auf. Die EU-Grenzwerte für Luftschadstoffe sind einer oberen absoluten Konzentration eines bestimmten Luftschadstoffs nachempfunden, die bei Überschreitung als gesundheitsschädlich angesehen wird. Dieser Ansatz berücksichtigt nicht die möglichen nachteiligen Auswirkungen schneller Variationen von Luftschadstoffen auf das Risiko von MI - unabhängig von der absoluten Umgebungskonzentration. Es ist bereits bekannt, dass schnelle Variationen anderer Umweltfaktoren wie Umgebungstemperatur und Luftdruck die zerebrovaskuläre Gesundheit unabhängig von einer absoluten Umgebungskonzentration beeinflussen. 6 Die Auswirkungen schneller Schwankungen der Luftverschmutzung auf das Risiko für MI sind aus biologischer Sicht plausibel: Kurzzeitige Exposition gegenüber NO 2wurde mit einer erhöhten Rate von ventrikulären Tachyarrhythmien in Verbindung gebracht. 7 Die Kenntnis eines möglichen Zusammenhangs zwischen schnellen Luftschadstoffschwankungen und MI-Risiko ist von hoher Relevanz, da auch in Städten, die nicht gegen die EU-Grenzwerte für die großen Luftschadstoffe verstoßen und daher als "sauber" gelten, die Luftkonzentrationen Schadstoffe sind nicht statisch und können täglich variieren.

Die aktuelle Fall-Crossover-Studie wurde entwickelt, um Erkenntnisse über die derzeit unbekannten Auswirkungen schneller Änderungen der Umgebungskonzentration von Luftschadstoffen auf das MI-Risiko zu gewinnen. Unter Verwendung eines multivariablen Modells, das auch das tatsächliche Wetter als signifikanten Störfaktor ansieht, vermuteten wir, dass 24h-Schwankungen in den Konzentrationen der Hauptluftschadstoffe Stickoxide (NO X ), NO 2 , O 3und PM 10 auftretensind mit MI Risiko verbunden. Die Ermittlung eines möglichen Zusammenhangs zwischen raschen Veränderungen der Luftverschmutzung und dem Risiko für MI könnte sich besonders für eine evidenzbasierte Anpassung der bestehenden gesetzlichen Grenzwerte für Luftschadstoffe als nützlich erweisen, um einen Anstieg gesundheitsschädlicher Wirkungen abzuwenden und einen besseren Schutz der öffentlichen Gesundheit zu erreichen .

http://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/2047487318755804#articleShareContainer

Mit freuendlichen Gruessen
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Nabil Abdul Kadir DEEB ;
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nabilabdulkadirdeeb.germany
am Freitag, 16. Februar 2018, 20:11

Die Europäische Kommission ist sehr besorgt über die Luftverschmutzung .!!!

Die EU-Kommission fordert mehrere Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, ultimativ auf, endlich gegen die Luftverschmutzung in Ballungsgebieten aktiv zu werden - sonst werde man vor dem Europäischen Gerichtshof klagen. Dieser Schritt aber scheint kaum noch abwendbar, denn es wird voraussichtlich noch Jahre dauern, bis die Schadstoffemissionen spürbar sinken. Eine Ursache ist die jahrelange Untätigkeit der EU-Staaten - und auch der Kommission selbst.

Ich möchte Sie darüber informieren, dass die Europäische Kommission sehr besorgt über die Luftverschmutzung ist. Auf der letzten Ministertagung zur Luftqualität hat Kommissionsmitglied Karmena Vella die Umweltminister, darunter auch die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks, an die rechtlichen Konsequenzen ihrer Untätigkeit erinnert. Kommissarin Vella hat deutlich gemacht, dass die Bürger vor den Auswirkungen der Luftverschmutzung auf das Leben und die Gesundheit der Bürger in den EU-Mitgliedstaaten geschützt werden müssen. Sie finden die vollständige Erklärung unter folgendem Link:

http://europa.eu/rapid/press-release_STATEMENT-18-508_de.htm

Ferner möchte ich Ihnen mitteilen, dass das Vertragsverletzungsverfahren gemäß Art. Art. 258 AEUV betreffend des Falls "AIR - Verstoß gegen die Richtlinie 2008/50 / EG hinsichtlich der Einhaltung der NO2-Grenzwerte in Deutschland" noch nicht abgeschlossen ist.

http://ec.europa.eu/atwork/applying-eu-law/infringements-proceedings/infringement_decisions/index.cfm?lang_code=EN&r_dossier=&noncom=0&decision_date_from=&decision_date_to=&active_only=0&EM=DE&title=2008%2F50%2FEC&submit=Search (englischsprachig)

Eine generelle Regelung zum Schutz vor Straßenverkehrslärm gibt es in Deutschland leider noch nicht. Nur beim Neubau oder einer wesentlichen Änderung einer Straße sind zum Lärmschutz Immissionsgrenzwerte festgelegt. Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite des Umweltbundesamts:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/verkehrslaerm/strassenverkehrslaerm#textpart-1

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