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Ausland

Lassafieber breitet sich in Nigeria aus

Dienstag, 27. Februar 2018

/jarun011, stock.adobe.com

Genf – Die Zahl der am gefährlichen Lassafieber erkrankten Menschen in Nigeria hat sich innerhalb von zwei Wochen mehr als verdoppelt. Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) geht inzwischen von 1.081 vermuteten Fällen aus. 317 seien im Labor bestätigt worden. Am 14. Februar waren es erst 450 vermutete Fälle. Damit seien schon Ende Februar mehr bestätigte Fälle von Lassafieber aktenkundig als im Gesamtjahr 2017, sagte ein WHO-Sprecher heute in Genf.

Inzwischen seien 90 Menschen gestorben, in 64 Fällen sei Lassafieber als Todesursache im Labor nachgewiesen worden. Lassa zählt wie Ebola und Dengue-Fieber zu den hämorrha­gischen Fiebern. Es wird vor allem durch Nahrungsmittel und Haushalts­gegenstände übertragen, die mit Urin und Kot von Ratten verseucht sind. Die Virus­erkrankung ist bei Kontakt mit den Ausscheidungen infizierter Personen hoch­ansteckend.

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Lassafieber komme zwar jedes Jahr in mehreren westafrikanischen Ländern vor, aber die hohe Zahl der Fälle sei sehr besorgniserregend, sagte der Sprecher. Die WHO hilft, Pfleger und Ärztinnen im Umgang mit Lassa-Patienten zu schulen und hat unter anderem Schutzkleidung nach Nigeria geschickt. © dpa/aerzteblatt.de

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