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Leichter Rückgang bei HIV-Erstdiagnosen in Bayern

Montag, 5. März 2018

München – 545 Menschen haben 2017 in Bayern eine HIV-Erstdiagnose bekommen. Damit sanken die Zahlen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts im Vergleich zu den vergangenen Jahren leicht, wie Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) mitteilte.

Im Vorjahr gab es 564 Fälle, 2015 waren es 634. Trotzdem warnte Huml, es gebe „nach wie vor keinen Grund zur Entwarnung im Kampf gegen die Immun­schwäche­krankheit Aids“. Vielmehr sei weiter ein konsequenter Schutz vor einer Ansteckung notwendig.

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„Das Tückische an der Erkrankung ist, dass Menschen das gefährliche Virus jahrelang in sich tragen können, ohne es zu wissen“, betonte die Ge­sund­heits­mi­nis­terin. Es sei daher wichtig, sich nach einem Risikokontakt testen zu lassen.

Im Freistaat leben derzeit rund 2.200 Frauen und rund 9.400 Männer, die sich mit HIV infiziert haben. Die Erstdiagnosen werden von Ärzten oder Beratungsstellen gemeldet. © dpa/aerzteblatt.de

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