NewsVermischtesHeidelberg will Asiatische Tigermücke ausrotten
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Heidelberg will Asiatische Tigermücke ausrotten

Dienstag, 6. März 2018

Aedes albopictus /dpa

Heidelberg – Im Kampf gegen die Asiatische Tigermücke wollen die Behörden in Heidelberg die stechenden Tiere bis zum Jahresende ausgerottet haben. Dazu setzen die Mückenjäger in der Neckarstadt auch auf das Bakterium BTI, wie eine Sprecherin des Rhein-Neckar-Keises sagte.

BTI (Bacillus thuringiensis israelensis) tötet die Larven noch vor dem Schlüpfen. „Erfahrungen zeigen, dass eine vollständige Auslöschung nur mithilfe der Bevölkerung möglich ist“, meinte die Sprecherin. Dazu müssten insbesondere Regentonnen auf Eier der aggressiven Stechmückenart abgesucht werden.

Anzeige

Zur Ausrottung setzen die Behörden zudem eine biotechnologische List ein. Dazu werden sterilisierte Männchen im Zielgebiet freigelassen. Sie paaren sich mit den Weibchen – doch führt das nicht zu Nachwuchs. „Die Bekämpfung im Auftrag des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg erfolgt schrittweise“, sagte die Sprecherin.

Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) kann gefährliche Viren übertragen, darunter Dengue, Zika und Chikungunya. Vor mehr als zehn Jahren kamen die ersten Exemplare des Insekts nach Deutschland. Die erste größere brütende Population wurde im September 2015 im Heidelberger Stadtteil Wieblingen nachgewiesen. Ein Jahr zuvor war eine kleinere Population in Freiburg entdeckt worden. Im August 2017 wurde die Asiatische Tigermücke erstmals in Karlsruhe nachgewiesen. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

17. Juni 2019
Madrid – In Spanien haben sich erstmals Menschen in dem Land mit dem Chikungunyavirus angesteckt. In der Urlaubs-Provinz Alicante im Osten des Landes infizierten sich Touristen aus Island mit dem von
Tigermücke überträgt erstmals Chikungunyavirus in Spanien
14. Juni 2019
Madrid – Spanien reagiert mit einer Kondom-Kampagne auf den Anstieg sexuell übertragbarer Krankheiten. Das spanische Ge­sund­heits­mi­nis­terium erklärte gestern, es werde von Montag an Anzeigen und Videos
Spanien ruft wegen sexuell übertragbarer Krankheiten zur Nutzung von Kondomen auf
25. April 2019
Dresden – Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sollen bis Herbst dieses Jahres ein neues Spezialfahrzeug für Patienten mit gefährlichen Infektionskrankheiten erhalten. Es soll Betroffene aus den drei
Neuer Rettungswagen für gefährliche Infektionskrankheiten
2. April 2019
Hamburg – Die Hamburger Gesundheitsbehörde hat einen Leitfaden zum Umgang mit Infektionskrankheiten in Kindertagesstätten vorgelegt. Der Leitfaden solle Fachkräften in Kitas Sicherheit geben und
Leitfaden für Umgang mit kranken Kita-Kindern
29. März 2019
Kleinmachnow/Bad Belzig – An drei Schulen und einer Kindertagesstätte im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind mittlerweile Kinder zeitweise vom Besuch der Einrichtungen ausgeschlossen worden, weil sie
Fehlende Windpocken-Impfung sorgt vermehrt für Schulausschlüsse
22. März 2019
Cleveland/Ohio – Ein mit Antibiotika imprägniertes Netz, das Herzschrittmacher und andere kardiale Geräte bei der Implantation umgibt, später jedoch vom Körper resorbiert wird, hat in einer
Antibakterielle Beschichtung schützt vor Infektionen von kardialen Implantaten
12. März 2019
Berlin – Viele ambulante Pflegedienste sind überfordert, wenn die von ihnen betreuten Menschen Träger antibiotikaresistenter Erreger sind. Das berichtet das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER