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Job- und Standortsicherung bei Siemens-Medizin­technik

Dienstag, 6. März 2018

Erlangen/München – Zum bevorstehenden Börsengang hat sich die Siemens-Medizin­techniksparte Healthineers mit Arbeitnehmervertretern auf eine Standort- und Beschäf­tigungssicherung geeinigt. Damit werden betriebsbedingte Kündigungen sowie die Schließung oder Verlagerung von Standorten ausgeschlossen.

„Mit diesem Zukunftspakt übertragen wir die in der Siemens AG erreichten Sicherheiten für die Arbeitnehmerseite eins zu eins auf die Healthineers“, erklärte die Gesamt­betriebsratschefin der Sparte, Dorothea Simon. „Damit schaffen wir gute Voraus­setzungen dafür, dass der Börsengang weder jetzt noch künftig zulasten der Beschäftigungsbedingungen geht.“

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Bei dem Konzern gilt seit Jahren eine entsprechende Vereinbarung mit der Bezeich­nung „Radolfzell“. Um den Pakt gab es zuletzt im Zuge der geplanten Einschnitte im Siemens-Kraftwerksgeschäft Diskussionen, weil Arbeitnehmervertreter die Verein­barung durch die Pläne infrage gestellt sahen, was die Siemens-Führung zurückwies.

Am Wochenende hatte der Konzern die Preisspanne für den Börsengang von Healthineers bekanntgegeben. Mit möglichen Einnahmen von bis zu 4,65 Milliarden Euro ist es einer der größten Börsengänge seit Jahren in Deutschland. Healthineers mit einem Jahresumsatz von zuletzt fast 14 Milliarden Euro hat weltweit rund 48.000 Beschäftigte. Mit der Job- und Standortsicherung bekenne sich das Unternehmen uneingeschränkt zur Tarifbindung und den jeweils regional geltenden Tarifverträgen, hieß es. © dpa/aerzteblatt.de

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