NewsVermischtesJob- und Standortsicherung bei Siemens-Medizin­technik
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Job- und Standortsicherung bei Siemens-Medizin­technik

Dienstag, 6. März 2018

Erlangen/München – Zum bevorstehenden Börsengang hat sich die Siemens-Medizin­techniksparte Healthineers mit Arbeitnehmervertretern auf eine Standort- und Beschäf­tigungssicherung geeinigt. Damit werden betriebsbedingte Kündigungen sowie die Schließung oder Verlagerung von Standorten ausgeschlossen.

„Mit diesem Zukunftspakt übertragen wir die in der Siemens AG erreichten Sicherheiten für die Arbeitnehmerseite eins zu eins auf die Healthineers“, erklärte die Gesamt­betriebsratschefin der Sparte, Dorothea Simon. „Damit schaffen wir gute Voraus­setzungen dafür, dass der Börsengang weder jetzt noch künftig zulasten der Beschäftigungsbedingungen geht.“

Bei dem Konzern gilt seit Jahren eine entsprechende Vereinbarung mit der Bezeich­nung „Radolfzell“. Um den Pakt gab es zuletzt im Zuge der geplanten Einschnitte im Siemens-Kraftwerksgeschäft Diskussionen, weil Arbeitnehmervertreter die Verein­barung durch die Pläne infrage gestellt sahen, was die Siemens-Führung zurückwies.

Am Wochenende hatte der Konzern die Preisspanne für den Börsengang von Healthineers bekanntgegeben. Mit möglichen Einnahmen von bis zu 4,65 Milliarden Euro ist es einer der größten Börsengänge seit Jahren in Deutschland. Healthineers mit einem Jahresumsatz von zuletzt fast 14 Milliarden Euro hat weltweit rund 48.000 Beschäftigte. Mit der Job- und Standortsicherung bekenne sich das Unternehmen uneingeschränkt zur Tarifbindung und den jeweils regional geltenden Tarifverträgen, hieß es. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

20. Juni 2018
München – Auch Patienten mit einem Herzschrittmacher oder einem Defibrillator können Autos mit Elektroantrieb fahren. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am
Elektroautos sind keine Gefahr für Herzschrittmacher
8. Juni 2018
Dresden – Angeborene Fehlbildung oder Knochenschwund durch Krebs: Innovative Verfahren zur Herstellung körpereigenen Gewebes für Transplantationen in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie kommen
Fachmediziner beklagen zu hohe Hürden für Einsatz von 3-D-Druck
8. Juni 2018
Frankfurt am Main/München – Der Elektro- und Gesundheitskonzern Philips plant zahlreiche Partnerschaften mit deutschen Kliniken. Dabei kommen die Niederländer dem Konkurrenten Siemens in die Quere.
Philips setzt auf Kooperationen mit deutschen Kliniken
5. Juni 2018
Cambridge/Massachusetts – Eine spezielle Operation, die dem Patienten ein „Gefühl“ für die Position seiner Unterschenkelprothese vermitteln soll, hat laut einem Bericht in Sciences Translational
Amputation: Operation verbessert „Propriozeption“ einer Unterschenkelprothese
5. Juni 2018
Weimar – Der Jenoptik-Konzern besinnt sich seiner Wurzeln. Vorstandschef Stefan Traeger kündigte heute auf der Aktionärsversammlung des TecDax-Unternehmens in Weimar „eine stärkere Konzentration auf
Jenoptik investiert verstärkt ins Kerngeschäft
4. Juni 2018
Silver Spring/Maryland – Die Food and Drug Administration (FDA) hat erstmals eine künstliche Iris zur Behandlung angeborener oder traumatischer Defekte der Regenbogenhaut zugelassen. Der deutsche
USA: Erste künstliche Iris (eines deutschen Herstellers) zugelassen
29. Mai 2018
Mainz – Herzchirurgen der Universitätsmedizin Mainz haben erstmals im April 2008 einen lebensbedrohlich erkrankten Patienten gerettet, indem sie bei ihm ein künstliches Herz-Lungen-Ersatzsystem
NEWSLETTER