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Vermischtes

Einigung im Tarifstreit um Charité-Service­tochter CFM

Donnerstag, 8. März 2018

Berlin – Rund 1.600 Beschäftigte der Charité-Servicetochter erhalten mehr Geld. Die Gewerkschaft Verdi und die Charité Facility Management (CFM) einigten sich nach jahrelangem Streit in einer Vereinbarung auf einen Grundlohn von elf Euro rückwirkend zum 1. Dezember 2017, wie beide Seiten mitteilten.

Beschäftigte in den unteren Gehaltsgruppen profitierten von Gehaltssteigerungen zwischen zehn und 16 Prozent, erklärte Verdi heute. Die Einigung sei ein Erfolg, aber auch eine „Zwischen­lösung“. Über die weitere Tarifentwicklung wollen beide Seiten spätestens vom 1. Juli 2019 an wieder verhandeln.

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Die 2.800 Mitarbeiter der 2006 im Zuge von Einsparungen gegründeten CFM organisieren etwa die Reinigung, den Kranken- und Medizintransport und die Küchen der Charité. Verdi hatte wegen großer Gehaltsunterschiede zwischen Mutter- und Tochterunternehmen immer wieder zu Streiks und Protesten aufgerufen. Berlin will die CFM von 2019 an vollständig rekommunalisieren – sie gehört zu 51 Prozent der Charité und zu 49 Prozent drei privaten Anteilseignern. © dpa/aerzteblatt.de

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