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Politik

G-BA bestätigt Effizienz von hochintensivem Ultraschall beim Pankreaskarzinom

Freitag, 9. März 2018

/Sebastian Kaulitzki, stock.adobe.com

Berlin – Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) hat für die Anwendung des ultraschall-gesteuerten hochintensiven fokussierten Ultraschalls (HIFU) als Behandlungsmethode diverse Änderungen beschlossen. Möglich ist die Behandlung nun bei nicht chirurgisch behandelbaren bösartigen Neubildungen des Bauchspeichel­drüsenkrebses. Bei vier Anwendungen hat der G-BA die Behandlung aber untersagt.

Für das Pankreaskarzinom hat der G-BA entschieden, dass der Nutzen der HIFU-Methode zwar noch nicht als hinreichend belegt anzusehen ist, diese aber das Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative biete. Damit kam der G-BA zu einer anderen Einschätzung als noch im Rahmen der Bewertungsentscheidung vor rund einem Jahr.

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Bei Endometriose des Uterus, nicht chirurgisch behandelbaren primären bösartigen Neubildungen des Knochens und des Gelenkknorpels, nicht chirurgisch behandelbaren sekundären bösartigen Neubildungen des Knochens und des Knochenmarks sowie der nicht chirurgisch behandelbaren sekundären bösartigen Neubildungen der Leber und der intrahepatischen Gallengänge darf die Methoden im Rahmen einer Krankenhausbehandlung allerdings nicht mehr zulasten der Krankenkassen erbracht werden.

Dies habe der G-BA gegen die Stimmen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) beschlossen, wie die Organisation auf ihrer Internetseite schreibt. Auch eine Erbrin­gung zulasten der Krankenkassen im Rahmen von klinischen Studien ist demnach nicht mehr möglich, wie es heißt.

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) begrüßte zwar die Entscheidung zur Behandlung des Pankreaskarzinoms. Auf völliges Unverständnis stieß jedoch die Ablehnung des G-BA, den Stellenwert des HIFU bei anderen Indikationen wie Leber-, Knochenmark- und Knochentumoren durch Studien zu evaluieren. Die DEGUM mahnte unbedingt weitere klinische Studien zur Untersuchung des langfristigen Nutzens dieser Methode an.

© may/EB/aerzteblatt.de

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