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Politik

Hessen will eine Million Euro in die Landarztversorgung investieren

Dienstag, 13. März 2018

Das Hessische Kabinett tagte in den Lahn-Dill Kliniken. /Staatskanzlei Hessen

Dillenburg – Die Landesregierung in Hessen will bis 2019 eine Million Euro bereit­stellen, damit Landarztpraxen ohne Nachfolger weiterbetrieben werden können. Das haben Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Ge­sund­heits­mi­nis­ter Stefan Grüttner (CDU) gestern nach einer Kabinettssitzung in den Lahn-Dill-Kliniken angekündigt. Mit 3,7 Millionen Euro sollen darüber hinaus mehr als 50 Gemeinde­schwestern finanziert werden.

„Wir wollen heute und in Zukunft eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung für alle Bürger sicherstellen, egal in welchem Teil Hessens sie zu Hause sind“, erklärte Bouffier. Weil aber die Menschen immer älter würden und gleichzeitig viele Allgemeinmediziner ihre Praxen altersbedingt aufgäben, müssten auch in der Medizin neue Wege gegangen werden.

„Wir nehmen hier ordentlich Geld in die Hand, um insbesondere ältere Menschen, die Unterstützungsbedarf im Bereich der medizinischen Versorgung oder im Alltag haben, aufsuchen zu können und damit auch hausärztliche Praxen zu entlasten“, erklärte Grüttner.

Die finanziellen Mittel sind Teil der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“. Dafür stellt die Landesregierung in den kommenden Jahren 1,8 Milliarden Euro bereit. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung des ländlichen Raums und der medizinischen Versorgung. © dpa/aerzteblatt.de

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