Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Zahl der Krankenhaus­behandlungen wegen Depressionen gestiegen

Dienstag, 13. März 2018

/marjan4782, stock.adobe.com

Wiesbaden – 263.428 Patienten sind 2016 wegen Depressionen im Krankenhaus behandelt worden. Das waren sieben Prozent mehr als fünf Jahre zuvor, wie das Statistische Bundesamt jetzt mitteilte.

Darunter waren 15.446 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Deren Anteil an den behandelten Menschen stieg damit von drei Prozent (2011) auf sechs Prozent (2016).

Die Gründe für den Anstieg der Krankenhausbehandlungen sind den Statistikern zufolge komplex und vielschichtig und ließen sich nicht direkt aus der Kranken­hausstatistik ablesen.

So könnten die Zahlen etwa „durch die gestiegene Lebenserwartung und die Anfälligkeit Älterer“ gestiegen sein. Zudem könnten auch „eine bessere Diagnostik und Sensibilität gegenüber psychischen Erkrankungen zu dieser Entwicklung beigetragen haben“. © may/afp/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

24. April 2018
Köln – Eine Spezialambulanz für Altersdepressionen hat die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Köln eingerichtet. Sie verbindet die Diagnostik der Erkrankung und verschiedene
Neue Spezialambulanz für Altersdepressionen in Köln
17. April 2018
Titusville/New Jersey – Eine zweimal wöchentliche intranasale Behandlung mit Esketamin, dem linksdrehenden Enantiomer von Ketamin, hat in einer Phase-2-Studie die Depressionen von Patienten mit akuter
Depressionen: Ketamin als Nasenspray beseitigt rasch Suizidgedanken
16. April 2018
Boston – Kann eine spezielle Analyse des Elektroenzephalogramms (EEG) die Wirksamkeit einer medikamentösen Therapie der Major-Depression voraussagen? Nach einer Studie in JAMA Psychiatry (2018; doi:
Depressionen: EEG zeigt Wirksamkeit der Therapie an
6. April 2018
Köln – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Vor- und Nachteile von Depressionsscreenings untersucht, konnte jedoch keinen eindeutigen Nutzen nachweisen. Das
IQWiG sieht keine Grundlage für Depressionsscreening
5. April 2018
Austin – Viele Jugendliche, die von der allgemeinen Geschlechternorm abweichen, bevorzugen es, mit einem von ihnen ausgewählten Namen angesprochen zu werden. Für ihre psychische Gesundheit ist es von
Geschlechtsidentität: Neuer Name stärkt psychische Gesundheit
22. Februar 2018
Berlin – Bei Studierenden steigt mit zunehmendem Alter das Risiko für eine Depression deutlich an. Ab einem Alter von 27 Jahren übersteigt die Inzidenz der Ersterkrankungen die der Nichtstudierenden.
Depressionen: Vor allem ältere Studierende sind gefährdet
20. Februar 2018
Hangzhou/China – Das Anästhetikum Ketamin, das nach einmaliger Injektion Major-Depressionen über längere Zeit lindert, erzielt seine Wirkung einer Studie in Nature (2018; doi: 10.1038/nature25509)

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige