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Politik

Mehr Geld für Beratungsstellen für Suchtkranke

Freitag, 16. März 2018

Stuttgart – Das Sozialministerium Baden-Württemberg stockt die Mittel für Beratungs­stellen und ambulante Einrichtungen für Suchtkranke auf. Die Förderung der Personal­kosten werde um 300.000 Euro pro Jahr erhöht, wie das Ministerium gestern in Stuttgart mitteilte. Insgesamt steigen die Mittel damit auf mehr als 8,5 Millionen Euro im Jahr an.

„Auch in Zeiten knapper Kassen ist es uns ein Anliegen, die Beratungsstellen und Kontaktläden so zu unterstützen, dass sie mit qualifiziertem Personal den Suchtkranken und deren Angehörigen zur Seite stehen können“, sagte Sozialminister Manne Lucha (Grüne). Mit den Geldern können nun vor Ort auch fünf neue Stellen geschaffen werden, wie eine Sprecherin sagte.

Im Südwesten gibt es über 100 Einrichtungen zur Suchtberatung. Josha Frey, sucht­politischer Sprecher der Grünen-Fraktion, sagte, Sucht und ihre Auswirkungen stellten eine Herausforderung nicht nur für den einzelnen Betroffenen, sondern auch für die gesamte Gesellschaft dar. „Deshalb muss Suchtprävention frühzeitig ansetzen und junge Menschen möglichst nachhaltig ansprechen.“ © dpa/aerzteblatt.de

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