NewsPolitikMehr Geld für Beratungsstellen für Suchtkranke
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Mehr Geld für Beratungsstellen für Suchtkranke

Freitag, 16. März 2018

Stuttgart – Das Sozialministerium Baden-Württemberg stockt die Mittel für Beratungs­stellen und ambulante Einrichtungen für Suchtkranke auf. Die Förderung der Personal­kosten werde um 300.000 Euro pro Jahr erhöht, wie das Ministerium gestern in Stuttgart mitteilte. Insgesamt steigen die Mittel damit auf mehr als 8,5 Millionen Euro im Jahr an.

„Auch in Zeiten knapper Kassen ist es uns ein Anliegen, die Beratungsstellen und Kontaktläden so zu unterstützen, dass sie mit qualifiziertem Personal den Suchtkranken und deren Angehörigen zur Seite stehen können“, sagte Sozialminister Manne Lucha (Grüne). Mit den Geldern können nun vor Ort auch fünf neue Stellen geschaffen werden, wie eine Sprecherin sagte.

Anzeige

Im Südwesten gibt es über 100 Einrichtungen zur Suchtberatung. Josha Frey, sucht­politischer Sprecher der Grünen-Fraktion, sagte, Sucht und ihre Auswirkungen stellten eine Herausforderung nicht nur für den einzelnen Betroffenen, sondern auch für die gesamte Gesellschaft dar. „Deshalb muss Suchtprävention frühzeitig ansetzen und junge Menschen möglichst nachhaltig ansprechen.“ © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

18. März 2019
Karlsruhe – Die Landesverordnung für den ersten baden-württembergischen Drogenkonsumraum lässt auf sich warten. Die Kabinettsvorlage befindet sich dem Sozialministerium zufolge noch in der
Verordnung für ersten Drogenkonsumraum lässt auf sich warten
11. Februar 2019
Berlin – Nach Angaben von Experten wachsen in Deutschland rund drei Millionen Kinder in Familien mit suchtkranken Eltern auf. Für die betroffenen Kinder könne dies schwerwiegend Folgen haben, erklärte
Experten fordern mehr Hilfen für Kinder mit suchtkranken Eltern
8. Februar 2019
Stuttgart – Kinder suchtkranker Eltern werden Experten zufolge mit ihrem Problem zu häufig alleingelassen. Man müsse die Hilfsangebote systematisieren und das Umfeld stärker sensibilisieren, forderte
Verbände wollen systematische Hilfe für Kinder suchtkranker Eltern
6. Februar 2019
Erfurt – Im vergangenen Jahr sind in Thüringen 15 Menschen an den Folgen von Drogenkonsum gestorben. Das sind ebenso viele wie 2017, wie das Ge­sund­heits­mi­nis­terium mit Verweis auf die offiziell vom
Drogenmissbrauch kostet 15 Menschen in Thüringen das Leben
2. Januar 2019
Hannover – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), wirft den Bundesländern vor, nichts gegen illegales Glückspiel im Internet zu unternehmen. „Im Moment ist das
Illegales Onlineglücksspiel: Drogenbeauftragte prangert Länder an
21. Dezember 2018
Köln – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat vor übermäßigem Alkoholkonsum an Weihnachten und Silvester gewarnt. Alkoholische Getränke seien in Kombination mit üppigem Festessen
Warnung vor übermäßigem Alkoholkonsum
19. Dezember 2018
Washington/Hamburg – Ab heute wird die stark nikotinhaltige und daher umstrittene E-Zigarette Juul aus den USA auch in Deutschland erhältlich sein. Im Gegensatz zu den USA enthält die E-Zigarette
LNS
NEWSLETTER