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Politik

Gesundheitszustand hängt weiter stark vom Einkommen ab

Dienstag, 20. März 2018

/animaflora, stockadobecom

Berlin – Sozial Benachteiligte stehen in Deutschland weiter gesundheitlich schlechter da und haben eine geringere Lebenserwartung. Präventionsprogramme konnten in den vergangenen Jahren die Situation kaum verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt das Robert-Koch-Institut (RKI) in einem neuen Gesundheitsmonitoring. Wie der Leiter des Fachgebiets „Soziale Determinanten der Gesundheit“, Thomas Lampert, heute auf dem Kongress „Armut und Gesundheit“ erklärte, drohe die Kluft beim Gesundheitszustand zwischen Ärmeren und Besserverdienern in einigen Bereichen in den kommenden Jahren noch weiter auseinanderzudriften.

Besonders deutlich wird der Unterschied laut Lampert beim Rauchen sowie der körperlichen Aktivität. So rauchten Schwangere aus einem sozial schwachen Umfeld deutlich häufiger als schwangere Frauen mit sozial höherem Status. Auch bei der Bewegung und dem Übergewichtsrisiko von Kindern gibt es den Wissenschaftlern zufolge einen Zusammenhang zwischen dem sozialen Status der Familie und negativen gesundheitlichen Folgen. Ebenso sei für armutsgefährdete Männer die Lebens­erwartung etwa elf Jahre und bei Frauen etwa acht Jahre geringer im Vergleich zu Besserverdienern.

Der Vorsitzende des Paritätischen Gesamtverbands, Rolf Rosenbrock, beklagte eine fehlende Kooperation der Krankenkassen untereinander sowie mit den Wohlfahrts­verbänden bei Präventionsprogrammen. Entscheidend für eine gute Prävention sei es, auf die Lebenswelten der Menschen einzugehen und sich das Umfeld anzusehen. Dies sehe das Präventionsgesetz aber nicht vor. „Die beste Prävention ist die Lust auf die eigene Zukunft“, hob Rosenbrock hervor.

Die Vertreterin der Organisation Ärzte der Welt, Johanna Offe, warb für eine bessere medizinische Versorgung für alle in Deutschland lebenden Menschen. Zu viele fielen aufgrund unterschiedlicher Hindernisse aus dem System heraus. Die medizinische Versorgung für Asylbewerber liege noch unter dem, was die Krankenkassen als Mindestmaß festlegten. Und wenn jemand Beitragsschulden bei der Kasse habe, werde er durch eine schlechtere Versorgung abgestraft. Offe forderte eine Clearingstelle und die Möglichkeit für alle – im Zweifel auch anonym –, die notwendige medizinische Versorgung zu erhalten. © kna/aerzteblatt.de

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e.ne
am Freitag, 20. April 2018, 02:39

Was sind denn "sozial Benachteiligte"?

Das sind Jene, bei denen irgendwas anders ist.
Das können Flüchtlinge sein, Fremde aus anderen Ländern, aus anderen dt. Ländern,
Witwen, Waisen, Alleinstehende, Ledige, Frauen sein - was tun wenn sich Mann vor Frauen
"fürchtet" und dann ... ?
Das sind Menschen, mit denen niemand sprechen muss. Die fremd und alleine sind.
Das genügt völlig um von sofort an als Fremd irgendwo ausschliesslich Negativa ins Leben zu bekommen. - Einheimische und Fremde geht weder in der Großstadt noch auf dem Dorf.
Nicht einmal zwangsläufig in der Uni.
Deutschland besteht weniger aus Recht und Gesetz als aus ungeschriebenen Regeln, Wissen aus Erfahrung, was man alles so nicht, besser gar nicht, ganz anders macht.
1-2 Verrückte "schwarze Löcher" Wissens-Verstandeslos im Leben zu haben in 2 verschiedenen Ländern, genügt und ein Rechtsanwalt erklärt: "Wandern sie aus!"
Besser ausgebildeter als die meisten, weder Schulden noch Mietschulden, kein Alkohol, nie Drogen
gar niemand da, dem man was sagen tun könnte - aber das interessiert Geisteskranke, Wahnsinnige alles nicht. Sie wissen nur: Dass sie "nichts wissen müssen"! Seit "seit der Wende ist alles anders!"

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