NewsVermischtesLWL-Klinik öffnet Spezialambulanz für Frauen mit türkischem Migrations­hintergrund
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

LWL-Klinik öffnet Spezialambulanz für Frauen mit türkischem Migrations­hintergrund

Donnerstag, 22. März 2018

Münster – Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat in der LWL Klinik Hemer/Hans-Prinzhorn Klinik Hemer eine Spezialambulanz ausschließlich für Frauen mit türkischem Migrationshintergrund eröffnet. Ziel ist es, diese besser zu versorgen. Die Ambulanz ist auf alle psychiatrischen Erkrankungen ausgelegt und will den betroffenen Patientinnen individuelle Therapiemöglichkeiten aufzeigen.

In Deutschland sei der Anteil von Menschen mit türkischem Migrationshintergrund mit Abstand am größten, sagte die leitende Oberärztin Naciye Geyhan. Insbesondere die Frauen mit türkischem Migrationshintergrund könnten sich oftmals niemandem anvertrauen und über ihre Probleme und Sorgen reden. Es gebe keine speziell auf sie ausgerichteten Angebote, obwohl der Bedarf an Therapieplätzen sehr hoch sei.

Anzeige

Geyhan wies darauf hin, dass insbesondere Frauen ihres Kulturkreises wiederholt den Wunsch geäußert hätten, von einer Therapeutin in ihrer Muttersprache behandelt zu werden, obwohl sie teilweise der deutschen Sprache mächtig seien. Dabei spielten die kulturellen Hintergründe eine sehr große Rolle, so Geyhan.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung.

© may/EB/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. Februar 2019
Würzburg – Artemisinin und seine halbsynthetischen Derivate werden unter anderem zur Behandlung der tropischen Infektionskrankheit Malaria eingesetzt. Wissenschaftler der Universitäten Würzburg, des
Artemisinine könnten Wirkstoffkandidaten gegen neuropsychiatrische Krankheitsbilder werden
13. Februar 2019
Canberra – Australien erlaubt Geflüchteten aus den Lagern in Nauru und Papua Neuguinea die Einreise für ärztliche Behandlungen. Die Verabschiedung des sogenannten Medivac-Gesetzes „wird unschuldigen
Australien erlaubt Flüchtlingen Behandlung in Australien
7. Februar 2019
Bukarest – Die EU-Staaten müssen aus Sicht der Bundesregierung möglichst rasch eine vorübergehende Lösung für die immer wieder im Mittelmeer blockierten Rettungsschiffe finden. „Aus unserer Sicht ist
Lösung für blockierte Rettungsschiffe „Gebot der Humanität“
1. Februar 2019
Berlin – In einem dramatischen Appell hat ein Bündnis von Flüchtlingsorganisationen die EU-Staaten aufgefordert, im Mittelmeer geborgene Migranten umgehend nach Europa zu bringen und private
Flüchtlingshelfer fordern sichere Häfen in Europa für Seenotrettung
30. Januar 2019
Straßburg – Im Streit um die Aufnahme der Flüchtlinge an Bord des Rettungsschiffes Sea-Watch 3 hat die italienische Regierung eine Einigung mit sechs anderen europäischen Staaten erzielt. „Jetzt sind
Einigung im Streit um Sea-Watch-Flüchtlinge
29. Januar 2019
Rom – Italiens Innenminister Matteo Salvini nimmt im Ringen um das blockierte Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch erneut die Bundesregierung in die Pflicht. Die geretteten
Sea-Watch-Migranten sollen nach Deutschland oder Holland
24. Januar 2019
Mainz – Das Vorhaben, nach Deutschland geflüchtete Menschen in Sozial- und Gesundheitsberufe zu vermitteln, ist offenbar vielversprechend. Das legt eine erste Auswertung eines Pilotprojektes in
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER