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Politik

Katholischer Krankenhausverband begrüßt Spahns Pflege-Äußerungen

Mittwoch, 21. März 2018

Berlin – Der Katholische Krankenhausverband Deutschlands begrüßt die Ankündigung von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU), die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für eine einheitliche Ausbildung in der Pflege zeitnah vorzulegen. „Wir brauchen jetzt Rechtssicherheit und das Signal, dass der Gesetzgeber die zügige Einführung der Generalistik unterstützt“, sagte der Vizevorsitzende Ingo Morell in Berlin. Man solle nicht den Fehler machen, gute Ergebnisse zu zerreden und infrage zu stellen.

Die Patientenstruktur sowohl in Krankenhäusern als auch in der Altenpflege hat sich Morell zufolge in den vergangenen Jahren stark verändert. Die Aufgaben für das Pflegepersonal seien komplexer geworden und es gebe neue Schnittmengen zwischen Alten- und Krankenpflege. Seiner Ansicht nach wird der Beruf durch eine einheitliche Ausbildung von Alten- und Krankenpflegern deutlich an Attraktivität gewinnen.

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Spahn hatte jüngst auf dem Pflegetag in Berlin angekündigt, dass er baldmöglichst die Verordnung zur Vereinheitlichung der Ausbildung von Alten-, Kranken- und Kinder­krankenpflege auf den Weg bringen werde.

Mit dem Pflegeberufegesetz werden die bisher getrennten Ausbildungsgänge bei Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zusammengeführt. Dazu sollen Auszubildende eine zweijährige gemeinsame, generalistisch ausgerichtete Ausbildung erhalten, mit der Möglichkeit, in der praktischen Ausbildung eine Richtung zu vertiefen. Wer die generalistische Ausbildung im dritten Ausbildungsjahr fortsetzt, erwirbt den Abschluss der Pflegefachfrau beziehungsweise des Pflegefachmanns.

Auszubildende, die ihren Schwerpunkt in der Pflege alter Menschen oder der Versorgung von Kindern und Jugendlichen sehen, können im dritten Ausbildungsjahr einen gesonderten Abschluss in der Altenpflege oder Kinderkrankenpflege erwerben. Pflegehelfer können über eine verkürzte Ausbildungszeit zur Pflegefachkraft weiterqualifiziert werden. Der erste Ausbildungsjahrgang soll 2020 beginnen. © kna/aerzteblatt.de

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