NewsAuslandRechtsstreit in Mississippi um strengstes Abtreibungsgesetz der USA
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Rechtsstreit in Mississippi um strengstes Abtreibungsgesetz der USA

Mittwoch, 21. März 2018

Mississippi – Das schärfste Abtreibungsrecht der USA im Bundesstaat Mississippi ist unmittelbar nach Inkrafttreten zunächst wieder auf Eis gelegt worden. Gestern blockierte ein Richter das erst am Vortag unterzeichnete Gesetz.

Die einzige Abtreibungsklinik in Mississippi hatte vorgestern nur eine Stunde nach Unterzeichnung gegen das Gesetz geklagt. Der Richter gab dieser Klage vorläufig statt.

Anzeige

Das Gesetz verbietet Frauen, nach der 15. Schwangerschaftswoche abzutreiben. Ausnahmen soll es nur noch für medizinische Notfälle und schwere Missbildungen des Fötus geben, nicht mehr bei Vergewaltigung oder Inzest.

Auch Organisationen wie Planned Parenthood, die sich für sexuelle Aufklärung und Familienplanung einsetzen, kritisierten das neue Gesetz scharf. Das bisher geltende Recht in Mississippi verbot Abtreibungen nach der 20. Schwangerschaftswoche. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. Februar 2019
Berlin – Mit großer Mehrheit haben die Fraktionen von Union und SPD dem Koalitionskompromiss zum Werbeverbot für Abtreibungen zugestimmt. In der Unionsfraktion gab es nur eine Gegenstimme, wie es
Koalitionsfraktionen stimmen mit großer Mehrheit Kompromiss zu Paragraf 219a zu
15. Februar 2019
Berlin – In der ersten Bundestagsdebatte über die geplante Reform des Abtreibungsrechts sind die unterschiedlichen Auffassungen in der Koalition deutlich zutage getreten. So lobte
Bundestag debattiert über 219a: „Ein schmerzhafter Kompromiss“
15. Februar 2019
Washington – Es gehört zu den Besonderheiten der US-Politik, dass Präsidenten in den Vereinigten Staaten ab und an offenlegen müssen, wie es um ihre Gesundheit bestellt ist. Das ist nicht rechtlich
Trump ist gesund, aber nun fettleibig
14. Februar 2019
Berlin – Die FDP droht wegen der geplanten Neuregelung zu Informationen über Schwangerschaftsabbrüche mit einem Gang zum Bundesverfassungsgericht. Der Koalitionskompromiss zum Paragrafen 219a sei
FDP droht mit rechtlichen Schritten gegen Abtreibungskompromiss
11. Februar 2019
Berlin – Eine von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) geplante Untersuchung zu psychischen Auswirkung für Frauen durch Schwangerschaftsabbrüche ist zu einem Streitthema der Großen Koalition
Streit um geplante Studie zu psychischen Folgen durch Schwangerschaftsabbrüche
8. Februar 2019
Washington – Das Oberste Gericht der USA hat ein Gesetz des Bundesstaats Louisiana zur deutlichen Einschränkung des Zugangs zu Kliniken, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, vorläufig gestoppt. Der
US-Gericht stoppt Regionalgesetz zu Schwangerschaftsabbrüchen
6. Februar 2019
Berlin – Das Bundeskabinett hat heute ergänzende Regelungen beim Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche auf den Weg gebracht. Das Werbeverbot nach Paragraf 219a Strafgesetzbuch selbst bleibt demnach
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER