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Sozialorganisationen fordern bessere medizinische Versorgung von Obdachlosen

Donnerstag, 22. März 2018

/dpa

Berlin – Mehrere Berliner Sozialorganisationen haben eine bessere medizinische Versorgung obdachloser Menschen in der Stadt gefordert. Nötig sei unter anderem eine Krankenstation, in der Ärzte erkrankte Wohnungslose ohne vorherige Prüfung von Kostenübernahmen und Ansprüchen kurzfristig zum Auskurieren einweisen könnten, erklärten die Organisationen gestern bei der Vorstellung eines Berichts. Sie sprachen sich auch für eine bessere niedrigschwellige zahnmedizinische Versorgung aus.

Der Bericht wurde vom Runden Tisch medizinische und zahnmedizinische Versorgung obdachloser Menschen in Berlin vorlegt, einem vom Berliner Caritas-Verband und dem freien Wohlfahrtsträger Gebewo gegründeten Zusammenschluss. Es handelt sich um eine Datenerhebung zu den Behandlungen, die 2016 in zehn Einrichtungen und Anlaufstellen erfolgten.

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Diese bieten niedrigschwellige Behandlungen für Obdachlose auch ohne Kranken­versicherung an – etwa in Arztmobilen oder Tagestreffs. Die meisten Wohnungslosen würden durch die Angebote der regulären medizinischen Versorgung nicht erreicht, hieß es in dem Bericht. In den zehn Einrichtungen fanden demnach 2016 rund 27.000 Konsultationen statt. © afp/aerzteblatt.de

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