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Ärzteschaft

Kammer Brandenburg lehnt Krankschreibung per Telefon ab

Freitag, 23. März 2018

/PeJo, stock.adobe.com

Potsdam – Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Brandenburg (LÄKB) hat sich erneut kritisch zum Thema Fernbehandlung geäußert. Vorschläge aus der Ärzteschaft, wonach Arbeits­unfähigkeits­bescheinigungen anhand von Konsultationen per Telefon oder Internet ausgestellt werden können, lehnt sie klar ab.

„Natürlich kann das für einen Patienten bequemer sein. Eine Beratung und Untersuchung ohne den direkten Kontakt zwischen Arzt und Patient birgt aber auch große Risiken“, sagte LÄKB-Präsident Frank-Ullrich Schulz. Gefahren bei einer ausschließlichen Fernbehandlung bestünden vor allem darin, eventuell Symptome falsch einzuschätzen oder gar zu übersehen und somit Fehldiagnosen zu stellen. „Bei allen Überlegungen zum Thema Fernbehandlung müssen die Sorgfaltspflicht und damit verbunden das Patientenwohl an erster Stelle stehen“ so Schulz.

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Die Ausstellung einer Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung (AU-Bescheinigung) aus der Ferne wäre darüber hinaus mit der derzeitigen Fassung der einschlägigen sozial­rechtlichen Vorschriften wohl nicht vereinbar. Ärzte, die AU-Bescheinigungen auf diesem Wege ausstellen, würden sich deshalb in unkalkulierbare rechtliche Risiken begeben. © hil/sb/aerzteblatt.de

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