Hochschulen
Universitätsklinikum Düsseldorf und Arztpraxen bauen Kooperation zur Hausarztausbildung aus
Montag, 26. März 2018
Düsseldorf – Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) baut die Zusammenarbeit mit Düsseldorfer Arztpraxen aus, um die Ausbildung von Allgemeinmedizinern zu stärken. Der von der Ärztekammer Nordrhein anerkannte Weiterbildungsverbund umfasst nun sechs statt fünf Praxen.
In dem Verbund zwischen UKD und Hausarztpraxen wird für jeden „hausärztlichen Weiterbildungsassistenten“ ein verbindlicher Rotationsplan festgelegt. Das soll junge Ärztinnen und Ärzten im stationären Teil der Weiterbildung entlasten und den nahtlosen Einstieg in die Tätigkeit in der Hausarztpraxis ermöglichen. Zum Rotationsplan zählen Stationen in Chirurgie, Innerer Medizin, Kinderheilkunde und der Zentralen Notaufnahme am UKD sowie zwei Jahre ambulante hausärztliche Versorgung in einer Praxis.
„Die jungen Ärzte müssen sich dabei die erforderlichen Weiterbildungsstellen nicht selbst organisieren“, erklärte Benedikt Pannen, stellvertretender Ärztlicher Direktor des UKD. Es gebe eine feste Vergütung über alle Stationen des Programms und die direkte Anbindung an das Weiterbildungsspektrum des Universitätsklinikums.
Die Stellen im Weiterbildungsverbund werden von der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein finanziell gefördert. © nes/aerzteblatt.de

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