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Politik

Ausgaben für Hepatitis-C-Medika­mente gesunken

Dienstag, 27. März 2018

/adiruch na chiangmai, stock.adobe.com

Berlin – Die Ausgaben für Arzneimittel gegen Hepatitis C sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Darauf hat Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) hingewiesen. Demnach lagen die Bruttoverordnungskosten im 4. Quartal 2017 bei rund 126 Millionen Euro, im ersten Quartal 2015 waren es noch mehr als 400 Millionen Euro.

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Dem Zi zufolge wurden bei der Behandlung von Hepatitis C in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Die Schlüsselsubstanz Sofosbuvir gelangte unter dem Handelsnamen Sovaldi 2014 in Deutschland auf den Markt. Kurz danach kamen weitere Arzneimittel, die therapieergänzend oder mit anderen Wirkstoffen ebenfalls in der Behandlung eingesetzt werden.

Anfang 2014 stiegen laut Zi die Verordnungszahlen in Deutschland sehr schnell an. 2015 nahmen knapp 22.000 Patienten Medikamente gegen Hepatitis C und nur in diesem einen Jahr wurden knapp 1,4 Milliarden Euro Bruttoverordnungskosten ausgelöst. „Danach gingen die Verordnungszahlen zurück, weil immer mehr Patienten dauerhaft geheilt werden konnten“, erklärten die Zi-Experten.

© hil/sb/aerzteblatt.de

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