NewsHochschulenArbeitshilfe zur Demenz-Pflege am Lebensende
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Arbeitshilfe zur Demenz-Pflege am Lebensende

Donnerstag, 29. März 2018

Köln – Forscher des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln haben in einem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekt die Bedürfnisse von Demenz-Patienten am Lebensende untersucht. Auf Basis der Erkenntnisse entwickelten die Wissenschaftler anschließend eine Arbeitshilfe für die Versorgungspraxis. Sie soll ambulante und stationäre Pflegedienstleister im Umgang mit Betroffenen unterstützen.

Die Arbeitshilfe ermöglicht es, auch bei erloschenem sprachlichen Ausdrucksvermögen, die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz an ihrem Lebensende zu erfassen und gibt Hilfestellungen, wie Bedürfnisse körperlicher, psychosozialer oder spiritueller Art zu erfüllen sind. Ihre Anwendung wurde in der ambulanten und stationären Altenhilfe erprobt, reflektiert und auf die jeweilige Arbeitssituation angepasst.

Anzeige

„Menschen mit schwerer Demenz sind nahezu vollkommen von den Personen in ihrer Umgebung abhängig und auf Unterstützung angewiesen“, unterstrich Bundesfamilien­ministerin Franziska Giffey. Dank der Arbeitshilfe könnten Pflegekräfte Bedürfnisse der Erkrankten besser erkennen und angemessen darauf reagieren. Damit stelle das Papier einen wichtigen Baustein zur besseren Versorgung von Demenzkranken dar. © hil/sb/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

19. Juli 2018
Seoul – Frauen, die viele Kinder geboren haben, erkranken häufiger an Alzheimer als Frauen mit weniger Kindern. Am seltesten erkrankten aber Frauen, die mehr als einen Abort erlitten hatten.
Viele Geburten könnten das Alzheimerrisiko erhöhen
18. Juli 2018
New Haven/Connecticut – Ein neuer Tracer für die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) macht erstmals beim lebenden Patienten den Synapsenverlust im Hippocampus sichtbar, der für die Demenz beim
Alzheimer: Neuer PET-Tracer misst Synapsendichte im Gehirn
28. Juni 2018
Berlin – Die Zahl der Demenzkranken nimmt in Deutschland kontinuierlich zu. Derzeit leben nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz in der
Zahl der Demenzkranken hat sich erhöht
26. Juni 2018
Hannover – Die Versorgung von Menschen mit einer Demenzerkrankung stellt Niedersachsens Krankenhäuser vor große Herausforderungen. Das geht aus einer Antwort des Sozialministeriums auf eine
Demenzkranke sind Herausforderung für Kliniken in Niedersachsen
22. Juni 2018
New York – US-Forscher sind bei der Suche nach neuen Therapieansätzen für den Morbus Alzheimer auf ein genetisches Netzwerk gestoßen, dass eine alte Hypothese stützt, nach der Infektionen mit
Sind Herpesviren am Morbus Alzheimer beteiligt?
18. Juni 2018
Berlin – Bun­des­fa­mi­lien­mi­nis­terin Franziska Giffey (SPD) und Ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) haben sich in einem Kurs über Demenzkrankheiten weitergebildet. Die 90-minütigen Schulung vermittelte
Giffey und Spahn „Partner“ in Sachen Demenz
14. Juni 2018
Kassel – Auch Alzheimerkranke können einen Anspruch auf Blindengeld haben. Dies betonte heute das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel. Danach steht die Leistung allerdings nicht allen blinden Menschen

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER