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Ärztekammer Sachsen-Anhalt fordert Tätigkeits­beschränkungen für Heilpraktiker

Montag, 9. April 2018

/wildworx, stockadobecom

Magdeburg – Mehr Schutz für Patienten, die einen Heilpraktiker aufsuchen, hat die Ärztekammer Sachsen-Anhalt gefordert. Dazu sei es notwendig, die Tätigkeiten der Heilpraktiker zu limitieren, so die Versammlung der Ärztekammer am vergangenen Wochenende. „Ganz im Sinne der Patientensicherheit sollte der Patient darauf vertrauen können, dass ihm gegenüber ein gut aus-, fort und weitergebildeter Heilberufler eine wissenschaftlich fundierte Behandlung durchführt“, erklärte die Kammerpräsidentin Simone Heinemann-Meerz. 

Sie wies auf die gravierenden Ausbildungsunterschiede zwischen Ärzten und Heilpraktikern hin: Während Ärzte jahrelang studierten, dann eine Facharzt­weiterbildung machten und danach weiterhin einer Fortbildungspflicht unterlägen, erfolge die Zulassung als Heilpraktiker beim Gesundheitsamt lediglich nach einem schriftlichen Test und einer mündlichen Prüfung. Allerdings spiegele sich dieser Qualitätsunterschied nicht in den Grenzen des erlaubten Tätigkeitsumfangs der Heilpraktiker nieder. „Der Ausschluss verschiedener Behandlungen ist daher unabdingbar“, so die Kammerpräsidentin.

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Streit über verschärfte Regeln

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat im vergangenen Herbst einen Vorstoß gemacht, um gemeinsam mit den Ländern die Heilpraktikerüberprüfung bundesweit zu vereinheitlichen und Patienten besser zu schützen. Dafür haben Bund und Länder einen neunseitigen Entwurf erarbeitet. Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hatte an dem Entwurf aber deutliche Kritik geübt.

Der Entwurf sieht vor, dass zur Überprüfung der Kenntnisse von Heilpraktikern künftig eine Prüfung verpflichtend sein soll. Diese soll aus 60 Multiple-Choice-Fragen bestehen, von denen der Anwärter innerhalb von zwei Stunden 45 korrekt ankreuzen muss. Darüber hinaus ist ein mündlicher Prüfungsteil von einer Stunde vorgesehen – bei vier Prüflingen gleichzeitig.

Die Autoren der Leitlinie für die Prüfung haben laut BÄK „die Komplexität des medizinischen Kontextes“ völlig verkannt, „insbesondere das Ausmaß des notwendigen medizinischen Wissens, das für eine gefahrenminimierte Ausübung der Heilkunde notwendig ist“, so die Kammer weiter. Die Leitlinie für die Überprüfung stelle „eine in jeder Hinsicht unzureichende Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung oder gar einzelner Patienten vor möglichen Gesundheitsgefahren durch die Tätigkeit von Heilpraktikern dar“, hieß es aus der BÄK. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #691359
Staphylococcus rex
am Sonntag, 15. April 2018, 23:13

Änderung der Berufsbezeichnung längst überfällig

Die Gesundheit ist ein sehr fragiles und vor Allem ein hochkomplexes Gut. Selbst nach 6 Jahren Medizinstudium kratzt man gerade an der Oberfläche. Um so verwunderlicher ist es, dass dass es mit dem Heilpraktiker in Deutschland einen Berufsstand gibt, der ganz ohne das dafür notwendige Wissen auf die leidende Menschheit losgelassen wird. Auch eine bundesweite Vereinheitlichung der Prüfungen wird daran nichts ändern. Wenn man sich die Lehrinhalte anschaut, die für die Ausbildung zum Heilpraktiker angeboten werden, dann fällt auf, dass es hier nicht um medizinische Behandlungen geht, sondern um Zuwendung und Rituale. Folgerichtig sollte der Beruf des Heilpraktikers auch nicht „Heilpraktiker“ genannt werden, sondern „Wohlfühlberater und Ritualtherapeut“.

Es gibt Tätigkeitsbeschränkungen für Heilpraktiker, aber diese Liste wird nie umfassend und aktuell sein. Es wird immer wieder zu Kompetenzüberschreitungen durch Heilpraktiker kommen, frei nach dem Motto, was nicht ausdrücklich verboten ist, dies ist erlaubt. Die einzige Lösung besteht darin, das Tätigkeitsprofil und die Berufsbezeichnung wieder in Einklang zu bringen. Der Heilpraktiker ist faktisch ein Selbstständer, der Zuwendung und Rituale als Dienstleistung verkauft. Wenn Menschen bereit sind, dafür Geld auszugeben, dann ist daran auch nichts auszusetzen. Für den Gewerbeschein für diese Dienstleistung sind die bisherigen Prüfungen adäquat und ausreichend. Die jetzige Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“ ist dagegen eine Form der bewussten Irreführung. Er suggeriert eine medizinische Fachkompetenz, die der gesetzliche Rahmen nicht halten kann. Wenn erst einmal sprachlich klar ist, dass der Berufsstand der Wohlfühlberater und Ritualtherapeuten KEIN HEILBERUF ist, dann erübrigt sich die ganze übrige Diskussion, was erlaubt ist und was nicht, dann braucht man auch nicht die Diskussion ob z.B. i.v. Injektionen gestattet sind oder nicht.

So lang die Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“ verwendet wird, besteht das Risiko des Betrugs, und zwar sowohl des Selbstbetrugs und der daraus folgenden Selbstüberschätzung, als auch des Betrugs am Patienten, die für derartige Behandlungen viel Geld ausgeben, im aktuellen Beispiel eines „alternativen Krebszentrums“ hatte der Betreiber für eine 10-Wöchige Behandlung 10 000 € genommen:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/93436/Tod-von-drei-Krebspatienten-Anklage-gegen-Heilpraktiker-erhoben

Eine derartige Umbenennung hätte allerdings noch eine weitere Konsequenz: Wenn der „Heilpraktiker“ kein Heilberuf mehr ist, sondern eine ganz normale Dienstleitung, dann entfällt auch die Befreiung von der Umsatzsteuer.
Avatar #717351
Dr.Waldmann
am Donnerstag, 12. April 2018, 11:53

Die Forderung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt ...

Die Forderung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, wie sie am Montag, den 9. April 2018 im Newsletter des Deutschen Ärzteblattes zu lesen war, kann ich lebhaft in vollem Umfang unterstützen. Dabei kann ich nur hoffen, dass diese Forderung auch von der Politik aufgegriffen und umgesetzt wird. Wir haben erleben müssen, dass der von mir initiierte und von meinem Kammerpräsidenten in Düsseldorf – Herrn Rudolf Henke, MdB formulierte und auf dem 120. Deutschen Ärztetag in Freiburg eingebrachte Antrag am 25. Mai 2017 zwar einstimmig angenommen, aber bisher nicht umgesetzt wurde. Der vor dem Hintergrund der fatalen Todesfälle in Brüggen-Bracht im Juli 2016 und anderswo eingebrachte Antrag und sein epochales Abstimmungsergebnis blieb bislang unbeachtet und somit wirkungslos. Die Politik ignoriert es ! Der Antrag hatte zum Ziel, den Heilpraktikern jeglichen Umgang mit Krebs zu untersagen und ihnen alle invasiven Maßnahmen zu verbieten. Das Legen eines intravenösen Zugangs allein ist nicht Kern der Sache. Es geht ausschließlich darum, welche wirksame Substanz dem Patienten durch die Hohlnadel zugeführt werden soll. Dazu fehlt den Heilpraktikern jegliches pharmakologische Wissen.
Das Heilpraktikersystem stellt sich heute dar als ungeregelte und schillernde Vielfalt unwissenschaftlicher und weitgehend autodidaktisch funktionierender, nicht selten profitorientierter Parallelmedizin ohne strukturierte und staatlich überwachte Ausbildung und Prüfung von Wissen und Fähigkeiten, die ihre Daseinsberechtigung in der Moderne einer wissenschaftlich basierten Medizin verloren hat, wenn es oftmals unseriös und mit nicht nachvollziehbaren Methoden – eben nicht evidenzbasiert – daher kommt.
Nahezu jeder unbescholtene Grundschulabsolvent hat Zutritt. Man betätigt sich auf der Basis einer vom örtlichen Gesundheitsamt erteilten Heilpraktikererlaubnis, die nichts anderes als eine Lizenz darstellt und keinesfalls einen Berufsnachweis. Lizenzen können entzogen werden, ordentlich erworbene Berufe nicht. Jeder wählt sich seinen eigenen lukrativen Sektor aus. Es gibt kaum Generalisten. Ich würde niemanden finden, der mir einen Ohrschmalzpfropf entfernen würde, denn mit etwas derart profanem lässt sich kein Geld verdienen. Derzeit breiten sie sich rasant aus, 2014 gab es etwa 23 000, jetzt sind es fast 50 000.
Schuld an dieser in Europa und den USA einmaligen Situation haben Generationen von westdeutschen Gesundheitspolitikern. In der DDR wurden sie wirksam gedrosselt, an deren Ende gab es dort noch 9.
Avatar #88255
doc.nemo
am Mittwoch, 11. April 2018, 10:38

Logische Fehlschlüsse

„Alles was man nicht versteht als Unfug abzutun und sogar den Ärzten verbieten zu wollen ist wenig hilfreich für eine konstruktive Diskussion.“
Dieser Satz enthält mehrere logische Fehlschlüsse. Wir wissenschaftlich orientierte Ärzte tun keineswegs alles, was wir nicht verstehen, als Unfug ab. Wir versuchen stattdessen, für nachgewiesene Effekte plausible Erklärungen zu finden. An der in Heilpraktikerkreisen weit verbreiteten mythisch-philosophischen Krankheitslehre gibt es allerdings nichts zu „verstehen“. Sobald die Existenz von gestörten Energieflüssen, dysharmonischen Schwingungen, Ungleichgewichten zwischen diversen Lebensenergien usw.usf. eindeutig nachgewiesen ist, werden sie Teil der evidenzbasierten Medizin, und wir können sie verstehen. Aber man findet eben noch nicht einmal entfernte Hinweise darauf, dass so etwas existiert. Es gibt deshalb auch weder Diagnostik- noch Therapiestandards - also nichts, was man für sachgerechtes ärztliches Handeln unbedingt „wissen“ müsste. Somit kann man auch keine „konstruktive“ Diskussion erwarten. Was soll denn konstruiert werden? Die friedliche Koexistenz von prinzipiell unvereinbaren Krankeitslehren? Die Anpassung der Naturgesetze, um mythisch-magischen Konzepten eine Existenzgrundlage zu bereiten? Gewiss, viele Heilpraktiker bieten durchaus etablierte Behandlungen an, beispielsweise aus der Physio- oder Phytotherapie, aber dafür braucht es kein eigenes Heilpraktikerwesen. Das Prinzip der Alternativmedizin beruht ja eben auf dem Fehlen von konsistenten und nachprüfbaren Theorien, stattdessen gibt es nur unbeweisbare und nicht-falsifizierbare Hypothesen, die jeder nach Lust und Laune variieren oder gar neu erfinden kann. Was soll da reguliert oder überprüft werden? Daher die fast unbegrenzte Handlungsfreiheit von Heilpraktikern und Alternativmedizinern.
Avatar #88255
doc.nemo
am Mittwoch, 11. April 2018, 10:25

Logische Fehlschlüsse

„Alles was man nicht versteht als Unfug abzutun und sogar den Ärzten verbieten zu wollen ist wenig hilfreich für eine konstruktive Diskussion.“
Dieser Satz enthält mehrere logische Fehlschlüsse. Wir wissenschaftlich orientierten Ärzte tun keineswegs alles, was wir nicht verstehen, als Unfug ab. Wir versuchen stattdessen, für nachgewiesene Effekte überprüfbare Erklärungen zu finden. An der in Heilpraktikerkreisen weit verbreiteten mythisch-philosophischen Krankheitslehre gibt es allerdings nichts zu „verstehen“. Sobald die Existenz von gestörten Energieflüssen, dysharmonischen Schwingungen, Ungleichgewichten zwischen diversen Lebensenergien usw.usf. eindeutig nachgewiesen ist, werden sie Teil der evidenzbasierten Medizin, und wir können sie verstehen. Aber es gibt eben noch nicht einmal entfernte Hinweise darauf, dass diese Konzepte existieren. Es gibt deshalb auch weder Diagnostik- noch Therapiestandards - also nichts, was man für sachgerechtes ärztliches Handeln unbedingt „wissen“ müsste. Somit kann man auch keine „konstruktive“ Diskussion erwarten. Was soll denn konstruiert werden? Die friedliche Koexistenz von prinzipiell unvereinbaren Krankeitslehren? Die Anpassung der Naturgesetze, um mythischen Konzepten eine Existenzgrundlage zu bereiten? Gewiss, viele Heilpraktiker bieten durchaus etablierte Behandlungen an, beispielsweise aus der Physio- oder Phytotherapie, aber dafür braucht es kein eigens etabliertes Heilpraktikerwesen. Das Prinzip der Alternativmedizin beruht ja eben auf dem Fehlen von konsistenten und nachprüfbaren Theorien, stattdessen gibt es nur unbeweisbare Hypothesen, die nach Lust und Laune variiert werden können. Und was es nicht gibt, kann weder standardisiert noch reguliert werden. Daher die fast unbegrenzte Handlungsfreiheit von Heilpraktikern, die sie natürlich nicht verlieren wollen.
Avatar #746558
Brubacker
am Dienstag, 10. April 2018, 17:23

Schlecht informiert

Die Überprüfung für Heilpraktiker besteht schon seit Jahrzehnten aus einem Multiple Choice test mit 60 Fragen von denen 45 innerhalb von 2 Stunden richtig beantwortet werden müssen und einer mündlichen Überprüfung von einer Stunde. Wichtiger wären eine Regelung der Fortbildungen und eine Zusatzqualifizierung für die ausgeübten Tätigkeit und Therapien. Jeder sollte frei entscheiden können von wem und wie er sich behandeln lassen möchte. Alles was man nicht versteht als Unfug abzutun und sogar den Ärzten verbieten zu wollen ist wenig hilfreich für eine konstruktive Diskussion.
Avatar #79783
Practicus
am Montag, 9. April 2018, 23:59

Vorsicht!

Forderungen nach eine "besseren Ausbildung" für Heilpraktiker schaffen eine Vorstellung von Qualität, die nicht erfüllt wird.
Für die Ausübung einer Heilbehandlungstätigkeit schreiben unsere Gesetze eine klare Mindestqualifikation: Ein Studium der Medizin oder Psychologie und die Approbation als Arzt oder psychologischer Psychotherapeut. Wer Kranke behandeln will, muss diese Mühe auf sich nehmen, Punkt!
Heilpraktiker können von mir aus ihre magisch-mystischen "Therapien" ausüben, wen klar ist, dass ihre Diagnosen genauso magisch-mystisches Brimborium sind - und Ärzte sollten sich von dem Unfug fernhalten: Homöopathie, Osteopathie, TCM, Bachblüten, Antroposophie. Kinesiologie, Bioresonanz...
Wer weiss denn schon, dass die Heilpraktiker-Überprüfung nur eines besagt: Die "Behandlung" durch diese Person wird ihren Patienten voraussichtlich keinen Schaden zufügen... MEHR NICHT!
Aber dann bitte keine Injektionen, Infusionen oder sonstwas
Avatar #103970
DöringDöring
am Montag, 9. April 2018, 22:03

Beschränkungen für Heilpraktiker

Überfällig, überfällig, überfällig.
LNS

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