Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Ärztekammer Hamburg fordert Streichung des Paragrafen 219a

Donnerstag, 12. April 2018

Hamburg – Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg fordert vom Bundestag die Streichung des Paragrafen 219a aus dem Strafgesetzbuch. Darin wird die Werbung für Schwangerschaftsabbrüche verboten und unter Strafe gestellt.

„Die sachliche Information darüber, welche Ärztin und welcher Arzt den Frauen in ihrer Notlage helfen kann, muss erlaubt sein und darf nicht mit Gefängnis oder Geldstrafe bedroht werden“, erklärte Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Ärztekammer Hamburg und der Bundes­ärzte­kammer, kürzlich.

Im November war eine Ärztin aus Gießen vom Amtsgericht in der hessischen Stadt zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verurteilt worden, weil sie auf ihrer Homepage Informationen über Schwangerschaftsabbrüche veröffentlich hatte. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

3. April 2018
Berlin – Der zwischen Union und SPD über das Werbeverbot für Abtreibungen soll nach dem Willen von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) ohne gesetzliche Änderung beigelegt werden. „Das könnten
Streit um Werbeverbot für Abtreibungen soll ohne Gesetzesänderung beigelegt werden
29. März 2018
Dublin – Die Iren sollen am 25. Mai über die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen abstimmen. Das teilte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Simon Harris gestern via Twitter mit. Zuvor hatte nach dem Unterhaus
Irland stimmt am 25. Mai über Liberalisierung der Abtreibungsgesetze ab
27. März 2018
Berlin – In den Streit über das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche kommt Bewegung. Nachdem Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) gestern Gesprächsbereitschaft erkennen ließ, drückt der
Bewegung im Streit um Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche
26. März 2018
Warschau – Tausende Polen haben gegen Pläne für eine Verschärfung des ohnehin sehr strikte Abtreibungsrechts demonstriert. In der Hauptstadt Warschau gingen am vergangenen Freitag nach Angaben der
Polen demonstrieren gegen Pläne für verschärftes Abtreibungsrecht
23. März 2018
Warschau – Der Menschenrechtsbeauftragte des Europarats, Nils Muiznieks, hat die polnische Regierung vor einer Verschärfung des Abtreibungsrechts gewarnt. Muiznieks erklärte heute, weitere
Europarat warnt Polen vor Verschärfung des Abtreibungsrechts
22. März 2018
Berlin – Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) will durch die Reform des Werbeverbots für Abtreibungen erreichen, dass Ärzte künftig nicht mehr ohne Weiteres verurteilt werden können. Sie wolle
Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche: Justizministerin will Verurteilungen eindämmen
22. März 2018
Warschau – Die Regierung in Polen treibt zum zweiten Mal in ihrer Amtszeit eine Verschärfung des Abtreibungsrechts voran. Ein Parlamentsausschuss stimmte kürzlich für weitere Beratungen über den

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige