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Ärzteschaft

BÄK beschließt Musterfortbildungs­curriculum für MFA zur Studienassistenz in Prüfstellen

Freitag, 13. April 2018

Berlin – Ein Musterfortbildungscurriculum für Medizinische Fachangestellte „Studienassistenz in Prüfstellen“ hat die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) beschlossen. Hintergrund ist laut BÄK, dass Ärzte wegen der wachsenden Zahl von klinischen Studien im ambulanten Versorgungsbereich sowie deren zunehmender Komplexität Unterstützung benötigten, vor allem in organisatorischen Fragen.

„In zunehmend komplexeren und aufwendigeren Studien nimmt die Studienassistenz eine wichtige Schnittstellenposition innerhalb des Studienteams ein, die spezifische Kenntnisse der Rahmenbedingungen und das Fachwissen im jeweiligen Indikations­gebiet voraussetzt“, heißt es in der Einleitung des Musterfortbildungscurriculums.

Die Bandbreite des Tätigkeitsfeldes der Studienassistenz sei dabei sehr weit gefächert. „Sie ist Ansprechpartner für beinahe alle Studienbeteiligten, organisiert und koordiniert die Studienabläufe sowie unter anderem Dokumentationen und Terminplanungen, initiiert Vorbereitungen für Monitorbesuche, Audits und behördliche Inspektionen“, erläutern die Autoren. Eine qualifizierte Studienassistenz trage wesentlich zu einer erfolgreichen Studie bei.

Das Musterfortbildungscurriculum umfasst 120 Unterrichtsstunden mit dem Basismodul „Studienassistenz“, dem Aufbaumodul eins „Studienbüro Organisation“ und dem Aufbaumodul zwei „Studienkoordination“. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt im Arzneimittelbereich. 

Das Fortbildungscurriculum wurde von der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen gemeinsam mit dem Arbeitskreis Klinische Studien (AKS), der Katharina-Kasper-Akademie und dem Netzwerk der Koordinierungszentren für Klinische Studien (KKS-Netzwerk) entwickelt. Es ist mit dem Verband medizinischer Fachberufe abgestimmt. © hil/aerzteblatt.de

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