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Ärzteschaft

KV Telematik entwickelt Schnittstelle für sichere mobile Kommunikation

Donnerstag, 12. April 2018

/nito, stockadobecom

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten im Gesundheitswesen künftig auch auf mobilen Endgeräten verfügbar machen.

Die KBV-Tochter KV Telematik entwickelt daher eine „KV-Connect-Schnittstelle für Mobilgeräte“. Hierbei handelt es sich um einen Standard, mit dessen Hilfe eine Übertragung verschlüsselter Nachrichten aus dem Praxisverwaltungs- oder Krankenhausinformationssystem an Mobilgeräte möglich wird.

„Die KV-Connect-Schnittstelle für mobile Endgeräte eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die ärztliche Kommunikation. Ärzte können sich untereinander Nachrichten auf Smartphones senden oder Arztbriefe an ihre Patienten schicken, die diese wiederum an weiterbehandelnde Ärzte übermitteln können“, erläuterte Florian Fuhrmann, Geschäftsführer der KV Telematik.

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Diese Nachrichten, zum Beispiel aus dem Praxisverwaltungssystem, könnten Anhänge enthalten, etwa Befunde oder Medikationspläne. „Durch die KV-Connect-Schnittstelle für mobile Endgeräte wird sichere Kommunikation im Gesundheitswesen endlich mobil“, so Fuhrmann.

Die KBV-Tochter setzt bei der Entwicklung auf einen bekannten und bewährten Standard. „KV-Connect“ kennen Ärzte und Kliniken als bundesweit verfügbare Schnittstelle insbesondere für die digitale Arzt-zu-Arzt-Kommunikation in den für die vertragsärztliche Versorgung zugelassenen Praxisverwaltungssystemen.

Die künftige Schnittstelle wird frei verfügbar sein. Hersteller von E-Health-Apps, Apps zur Praxiskommunikation, Patientenakten und anderem können ihren Kunden nach Einbindung der Schnittstelle eine direkte und verschlüsselte Kommunikation mit ärztlichen Softwaresystemen ermöglichen.

Die KV Telematik bietet Softwareunternehmen ab sofort an, die geplante Spezifikation der Schnittstelle zu kommentieren und diese damit mitzugestalten. © hil/aerzteblatt.de

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