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Ärzteschaft

Tarifabschluss für Ärzte an Rhön-Kliniken

Freitag, 13. April 2018

/Gina Sanders, stockadobecom

Berlin – Ärzte der Rhön-Klinikum AG erhalten mehr Gehalt. Auf einen Tarifabschluss verständigten sich der Krankenhauskonzern und der Marburger Bund (MB), wie die Ärztegwerkschaft jetzt mitteilte. Demnach werden die Gehälter in drei Stufen um insgesamt 5,4 Prozent angehoben. Rückwirkend zum 1. Januar 2018 werden die Tabellenentgelte um 2,3 Prozent, zum 1. März 2019 um weitere 2,0 Prozent sowie zum 1. Januar 2020 um 1,1 Prozent erhöht.

Darüber hinaus haben sich die Tarifvertragsparteien darauf verständigt, die Entgeltperspektiven für erfahrene Oberärzte zu verbessern. Zum 1. Januar 2019 wird dem MB zufolge eine neue Stufe drei in der Entgeltgruppe Ä3 (Oberärzte) eingeführt. Diese liegt 400 Euro oberhalb der bisherigen Endstufe zwei. Bei der Bewertung der Bereitschaftsdienste wird die bisherige Dreiteilung gestrafft. Ab 1. Januar 2019 wird es nur noch zwei Bereitschaftsdienststufen geben, die dann mit 60 beziehungsweise 80 Prozent bewertet werden.

Wie schon in den kürzlich abgeschlossenen Tarifverhandlungen mit den privaten Klinikkonzernen Sana und Asklepios hat sich der Marburger Bund auch mit der Rhön-Klinikum AG auf Regelungen zum Umgang mit dem Tarifeinheitsgesetz verständigt. Damit sei sichergestellt, dass trotz der Regelungen zum Tarifeinheitsgesetz die Tarifverträge des Marburger Bundes für die Ärzte in den Einrichtungen der Rhön-Klinikum AG allein anwendbar blieben, hieß es. Die Einigung steht bis zum 11. Mai 2018 unter dem Vorbehalt der Zustimmung der jeweiligen Gremien beider Seiten. © may/EB/aerzteblatt.de

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