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Politik

TK-Verwaltungsrat mahnt schnelle Reform der Sozialwahl an

Freitag, 13. April 2018

Dresden – Der Verwaltungsrat der Techniker Krankenkasse (TK) hat die Politik aufgefordert, die im Koalitionsvertrag beschlossene Stärkung der Selbstverwaltung nicht auf die lange Bank zu schieben. In einer heute in Dresden verabschiedeten Resolution fordert der Verwaltungsrat unter anderem, die Abstimmung zur Sozialwahl als Onlinewahl zu ermöglichen sowie das Ehrenamt und die Rechte der sozialen Selbstverwaltung zu stärken.

„Wir freuen uns, dass der Koalitionsvertrag die Selbstverwaltung thematisiert, dabei darf es aber nicht bleiben“, forderte Dieter Märtens, alternierender Vorsitzender des TK-Verwaltungsrats. Er warnte davor, eine weitere Legislaturperiode ohne Reform verstreichen zu lassen.

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Ein weiteres Thema der Resolution ist die Zukunft des – ebenfalls selbstverwalteten und in unabhängige regionale Einheiten gegliederten – Medizinischen Dienstes der Kran­ken­ver­siche­rung (MDK). Der Koalitionsvertrag stelle die Unabhängigkeit der regionalen MDK infrage, kritisierte der Verwaltungsrat und forderte die Politik auf, nicht in das bestehende, gut funktionierende System einzugreifen.

Der Verwaltungsrat der TK ist das höchste Entscheidungsgremium des Unternehmens. Seine 30 ehrenamtlichen Mitglieder treffen alle Entscheidungen mit zentraler Bedeutung für die TK, beschließen den Haushalt und kontrollieren den hauptamtlichen Vorstand. Das Gremium besteht je zur Hälfte aus Versichertenvertretern und Arbeitgebervertretern. © hil/sb/aerzteblatt.de

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