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Novartis profitiert von neuen Medikamenten

Donnerstag, 19. April 2018

Basel – Der Pharmakonzern Novartis profitiert von neuen Medikamenten sowie positiven Währungseffekten und hält an seinen Zielen für das laufende Geschäftsjahr fest. Im ersten Quartal stiegen die Erlöse um 10 Prozent auf 12,7 Milliarden US-Dollar (aktuell 10,26 Milliarden Euro), wie das Unternehmen heute in Basel mitteilte. Währungsbereinigt lag das Plus bei vier Prozent, das eigentliche Pharmageschäft legte um sechs Prozent zu.

Zur Entwicklung in den ersten drei Monaten trugen die Mittel Cosentyx gegen Schuppenflechte und Entresto gegen Herzinsuffizienz sowie die Onkologiesparte bei. Sie glichen Einbußen beim Leukämiemittel Glivec, das unter Generika-Konkurrenz leidet, mehr als aus. Das operative Kernergebnis, bei dem Übernahmen und weitere Sondereffekte herausgerechnet sind, konnte um elf Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar zulegen. Unter dem Strich verdiente Novartis mit gut zwei Milliarden Dollar (aktuell 1,62 Milliarden Euro) 22 Prozent mehr.

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Die Jahresprognose bekräftigte Novartis. So soll der Umsatz 2018 währungsbereinigt im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich wachsen. Beim operativen Kernergebnis wird ein währungsbereinigter Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich erwartet. Durch den Verkauf seines Anteils am Geschäft mit verschreibungsfreien Mitteln (OTC) an GlaxoSmithKline Ende März für 13 Milliarden Dollar erwartet Novartis einen hohen Einmalgewinn im zweiten Quartal.

Novartis will sich künftig stärker auf das Arzneimittelgeschäft konzentrieren. Dazu beitragen soll ein neuer Forschungschef. John Tsai übernimmt die Position Anfang Mai. Tsai kommt vom US-Konzern Amgen. Zur strategischen Überprüfung zur Augensparte hieß es, eine mögliche Transaktion sei nicht vor dem ersten Halbjahr 2019 wahrscheinlich. © dpa/aerzteblatt.de

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