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Ärzteschaft

Impfen: Verantwortung übernehmen

Freitag, 20. April 2018

/Klaus Eppele, stockadobecom

Berlin – Wer sich impfen lässt, übernimmt nicht nur Verantwortung für sich, sondern für die gesamte Gesellschaft. Darauf hat der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Frank Ulrich Montgomery, anlässlich der Europäischen Impfwoche hingewiesen.

Bei hohen Durchimpfungsraten sei es möglich, einzelne Krankheitserreger regional und sogar weltweit zu eliminieren. Leider sei diese Botschaft „noch immer nicht“ bei allen angekommen. Eine Impflicht in Deutschland hält er aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht für sinnvoll, aber politisch schwer durchsetzbar. Es gebe aber weitere Instrumente zur Steigerung der Durchimpfungsrate.

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„Die Ärzteschaft fordert seit Langem einen kompletten Impfnachweis, wenn ein Kind, bei dem keine Kontraindikation für eine Impfung vorliegt, in eine staatlich geförderte Kindertageseinrichtung aufgenommen werden soll“, sagte er. Den Nachweis einer ärztlichen Impfberatung vor Aufnahme eines Kindes in eine Kita hält er für nicht ausreichend. Montgomery forderte zudem verstärkte Aufklärungsarbeit, um Impfmythen und Impfmüdigkeit entgegenzuwirken. © EB/aerzteblatt.de

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