NewsPolitikBayerns Regierung korrigiert nach heftiger Kritik geplantes Psychiatriegesetz
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Bayerns Regierung korrigiert nach heftiger Kritik geplantes Psychiatriegesetz

Dienstag, 24. April 2018

/dpa

München – Nach heftiger Kritik am Entwurf für das geplante Psychiatriegesetz in Bayern hat die CSU-Regierung von Ministerpräsident Markus Söder Korrekturen angekündigt. Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU) erklärte heute nach einer Kabinettssitzung in München, dass auf die Unterbringungsdatei „vollständig verzichtet“ werde. Darin sollten ursprünglich Daten von Menschen gespeichert werden, die per Gerichtsentscheid in die Psychiatrie eingewiesen wurden. „Wir nehmen die Ängste und Sorgen der Betroffenen sehr ernst“, betonte Schreyer.

Mit dem Gesetzentwurf, der vergangene Woche in erster Lesung im Landtag behandelt wurde, will die bayerische Landesregierung im Kern die Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Krisen ausbauen. Ein Schwerpunkt ist ein rund um die Uhr erreichbarer Krisendienst, um Betroffene frühzeitig aufzufangen. Dadurch sollen stationäre Unterbringungen, vor allem Zwangseinweisungen, deutlich verringert werden.

Anzeige

Für Empörung sorgte allerdings vor allem die geplante Unterbringungsdatei. Dort sollten für mindestens fünf Jahre von allen auf Anordnung des Gerichts in die Psychiatrie eingewiesenen Menschen Daten gespeichert werden, darunter Name, Familienstand, Krankheitsbezeichnung und Dauer der Unterbringung. Dies sollte auch zur Verfolgung von Straftaten genutzt werden können. Verbände und Parteien liefen Sturm gegen den Gesetzentwurf.

Kritiker warnten, damit würden Menschen mit psychischen Problemen wie Straftäter behandelt. Anhand der gespeicherten Daten könnten die Behörden auch feststellen, ob jemand zum Beispiel wegen Depressionen in der Klinik gewesen sei, hieß es. „Wir wollen das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient bewahren“, erklärte die Sozialministerin. Die Änderungen sollten nun in das parlamentarische Verfahren eingebracht werden. Heute gab es im Landtag zunächst eine Expertenanhörung. © afp/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #720508
e.ne
am Freitag, 27. April 2018, 00:16

"Wir Bayern machen alle was wir wollen!" - Sie sollten es ganz sein lassen

Also machen sie es sowieso - einfach weiter - was sie ohnehin schon machen seit mindestens 1992.
Es ist doch alles nur eine Frage der Formulierung.
"Wir Bayern müssen nicht mit ... (Betroffenen) sprechen!" nur über sie ...
Sie lassen sich "informieren" und "rückversichern sich" bei x-wem
Da sie alle nicht wirklich sehen hören lesen sprechen müssen - weiss letztendlich niemand was.
Also kann alles "seelisch krank" und "kriminell" sein - je nach Wind, Wahn, Gefühl, Laune,
Vorurteile, Dumm/Frech/Verrücktheiten ...
Bayern contra "verfluchte Saupreißn" - die sind sowieso alle was ...
"Sie haben keinen Mann?" "kein Sex"? - ah sie sind seelisch krank - infolge kriminell - terrori .. usw.
türkische Küchengerüche im Treppenhaus ..Ende der 90er ..
Fremdenfeindlichkeit Hass - sind kein Grund für die seelisch krank zu sein - noch nicht einmal
unbedingt zu werden ...auch wenn das Bestreben da ist ...Mobbing
Richtig oder halbwegs richtig ist - verheiratet, Kinder, Enkel, Eigentum - höherer Beamtenstatus
naja dann sollen sie das als "Order" für Alle raus geben ... dann kriegen sie das was sie wollen.
Avatar #720508
e.ne
am Mittwoch, 25. April 2018, 18:04

Das Problem ist: Dass man "nicht alles in die psychiatrische Kiste ablegen kann!"

Wut - Zorn - sind normale Emotionen und Reaktionen.
Sehr oft stehen dahinter Rechte, die nicht wahrgenommen werden konnten/wollten/
dann nicht wahrgenommen werden dürfen/sollen.
Trotzdem müssen sich Menschen ärgern dürfen, und auch mal ein Wort sagen dürfen.
Allein der Bereich FRWG FamG besteht seit Anfang der 90er nur aus Unterlassungen,
nichts sehen, hören, wissen - könnenden und wollenden, sich auf x-wen in irgendwo berufen -
und wirklich alles aus dem Bereich: Familie, Leben, Arbeit Beruf außer Acht lassend.
Das ist SEXUELLER MISSBRAUCH nur umgekehrt. Weil Sexualität auch etwas mit Erfolg zu tun hat.
Man muss den Leuten zum Erfolg verhelfen - und sie nicht ausschliesslich nieder machen.
Alles was ich gehört, gesehen, gelesen habe - im Süden, Mitte - Westen, Nordosten ist verrückt, schizophren, kriminell.
Sie können z.B. nicht, Leute die schon immer die inoffiziellen Betreuenden für Andere gewesen sind,
irgendwann - nach längerer Zeit - wenn es gerade paßt, die - inzwischen sehr alt oder und krank -
mit alles vergessen habenden Gedächtnislosen (aus kein Wissen vorher), von Anderen Neuen, Fremden umgeben seienden schwätzen lassen, den Spieß umdrehen lassen - egal wie was.
Oder ganz Fremde, Ungebildete reden lassen, als wären sie dabei gewesen, hätten was zu sagen.
Als hätten sie überhaupt jemals was gesehen. - Viele sind seit langem wahnsinnig. Und das
fällt auch nicht auf. Wie denn? - "Wer schreit muss gehen" nur nicht in dem Bereich.
Da beeindrucken die Lauten, Frechen, Lügner, Betrüger und ...
Aus "im Gefühl gehen" kann immer nur WIND entstehen - und "nachts sind alle Katzen grau"!
Und das nur um Straf- oder Zivile/Arbeitsgerichtsbarkeit abzuwehren - weil egal ob eingereicht
und nicht angenommen - oder angenommene Verfahren aus 1-2-3 Jahren zuvor mit Termin
in Kürze, auch noch "seelisch krank" sein soll.
Auf jedes normale anständige Wort, welche allen Anderen was sagen - reagieren diese Leute
mit Gegenteil daraus machend, Gegenteil Gegenteil - alles egal was psychiatrierend, kriminalisierend auch wenn sie gar nichts oder gar nichts sehen, hören, lesen, sprechen wollen/wollten.
Formulierungen sind extrem aber schwammig - so daß niemand weiß, war das nun Psychiatrie
oder Gefängnis, oder in irgendeinem anderen Krankenhaus eher neurologisch, psychotherapeutisch
internistisch ausgerichtet - da im Raucherzimmer abgelegte, die niemanden interessieren. Warum?
Es sind UNTERSCHIEDE ist Jemand bekannt? Ortsansässig, im Land bekannt - woanders
schon mal aufgefallen - oder das alles nie. War da was? Hergang Vorgang oder nicht.
Frei herum spinnen, Lebensläufe/Werdegänge neu schreiben - ganz anderen Personengruppen,
Familien, gar Ländern zuordnen - ist keine Arbeit - ist kriminell.
Dazu braucht man keine Jahrelangen Studien.
Zwischen recht haben und Recht erhalten gibt es Unterschiede - diese höchst albernen, Frechen
"keine Zeit" "kein Interesse" dieser FRWG Fam G machen - alles neu und anders - ALLES HIN.
Avatar #720508
e.ne
am Dienstag, 24. April 2018, 20:07

Bayern denken falsch

Sie denken: Hat Jmd es mit gewalttätigen in Wort und Verhalten Verrückten, Wahnsinnigen zu tun.
Wahnsinn ist: Wenn Jmd nie die Person sieht, die vor ihm sitzt steht. Immer von mindestens 3+
Anderen tobt und so auch noch über Andere redet - als habe/könne diese Person überhaupt
ein Wissen haben... erfährt das ein Richter nur nebenbei, weil das Gespräch z.B. über eine Greisin gehen sollte, oder sonstig - dann entfallen sowohl Strafrecht als auch Zivilrecht - sondern Ri das
Gericht hängt sich rein - unter dem Vorwand "zu schützen" - bei gleichzeitigem kompletten
Unterbringungsvokabular + den "seelisch. Krankh." der halben Stadt. - In solchen Fällen bislang
mindestens 6-12 Wo Aufnahmestation einer neurologischen/psych/Nervenklinik etc - oder
Aufnahmestation in einem BKH.
Ist Jemand nur zu Besuch/Durchreisend fallen gewalttätige, schizophrene Bösartige in Amt/Behörden
extrem auf. + "Beschwerden sinnlos!" Die therapieren, "helfen" ihren bösartigen, verrückten
Phantasien. Sie versuchen die Leute eng an das jeweilige Kr.H. zu binden - sie halten sich an Worte
aber nicht an den Menschen an Sachverhalte - fragen nicht einmal woher wohin - lag liegt was an
vor ....die reagieren auf Emotionen, Frechheiten, Vorurteile, die unbeherrschte oft auch verrückte,
dumme Art Vieler. - Wer so etwas mit macht - und sich dann sagt: ok nach mir die Sintflut ...das sind
dann: Eben auch Gegen-Reaktionen. - Wenn Gerichte nicht einmal wirkliche, reale Hergänge/Vorgänge abwarten können ... ehe sie sich an X-Person vergreifen und gleichzeitig alles auch aus Familienrecht und sonstigen Rechten . unterlaufen - zu Gunsten dieses "Unterbringungs- Betreuungsgesetzes" na ja also .., Sie therapieren nicht, weil möglicherweise gar nichts zu
therapieren ist, sie schützen nicht - im Gegenteil. Sie grenzen nur aus - liefern die Betroffenen ihren Gegnern und Feinden aus und setzen extremste Begriffe in die Welt ... damit haben sie
gearbeitet und nachfolgende in anderen Ländern können daraus lesen was sie wollen.
Da muss man sich fragen, wohin soll kann das führen? Das sind keine Einzelfälle.
Med und Jur haben die Aufgabe, die Dinge im Lot zu halten und nicht ihre eigenen Machtansprüche
willkürlich durchzusetzen. Oder einfach eine Möglichkeit sehen zu GELD zu kommen > mittels
Krankenkassenbetrügereien - was ab und zu auffällt, dann schwächest das Spiel etwas ab nur um
nach ein paar Monaten wieder zuzunehmen.
LNS

Nachrichten zum Thema

19. Februar 2019
Würzburg – Artemisinin und seine halbsynthetischen Derivate werden unter anderem zur Behandlung der tropischen Infektionskrankheit Malaria eingesetzt. Wissenschaftler der Universitäten Würzburg, des
Artemisinine könnten Wirkstoffkandidaten gegen neuropsychiatrische Krankheitsbilder werden
24. Januar 2019
Magdeburg – Bei der Versorgung psychisch kranker Menschen gibt es in Sachsen-Anhalt offenbar große Lücken. Das zeigt eine 244-seitige Untersuchung der Kölner Gesellschaft für Forschung und Beratung im
Lücken bei psychiatrischer Versorgung in Sachsen-Anhalt
24. Januar 2019
Durham/North Carolina – Eine Bleivergiftung in der Kindheit kann lebenslange Folgen haben. Eine Kohortenstudie in JAMA Psychiatry (2019; doi: 10.1001/jamapsychiatry.2018.4192) kommt zu dem Ergebnis,
Bleihaltiges Benzin: Studie untersucht Langzeitfolgen auf die Psyche
23. Januar 2019
Stuttgart – In Baden-Württemberg soll es künftig immer einen richterlichen Beschluss geben, wenn psychiatrische Patienten in der Klinik länger als eine halbe Stunde fixiert werden sollen. Das sieht
Psychiatrie: Baden-Württemberg verschärft Regeln für Fixierungen
14. Januar 2019
Köln – Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) warnt nach der Amokfahrt eines Attentäters im Ruhrgebiet in der Silvesternacht von einem nach ersten Erkenntnissen möglicherweise
Fachgesellschaft warnt vor Stigmatisierung psychisch Kranker
10. Januar 2019
London – 3 häufig zur Behandlung körperlicher Erkrankungen eingesetzte Wirkstoffgruppen könnten nach den Ergebnissen einer Kohortenstudie in JAMA Psychiatry (2019; doi:
Statine, Kalziumantagonisten und Metformin könnten bei psychiatrischen Erkrankungen helfen
7. Januar 2019
Baltimore – Erhöhte körperliche Aktivität kann bei Menschen mit bipolarer Erkrankung die Stimmung und das Energieniveau verbessern. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Vadim Zipunnikov vom Department
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER