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Ärzteschaft

KV Nordrhein ändert Richtlinien für Ärztenetze

Mittwoch, 2. Mai 2018

Düsseldorf – Ärztenetze sollen in Nordrhein künftig verstärkt zu einer besseren Ver­sorgung von Patienten vor allem auf dem Land und in Pflegeheimen beitragen. Das hat die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) bekanntgegeben.

„Wir wollen Ärztenetze fördern“, kündigte Carsten König, stellvertretender Vorsitzender der KVNO, auf der vergangenen Vertreterversammlung an. Dieses Thema habe „in Nordrhein lange geschlummert“. Daher gebe es bisher lediglich sieben anerkannte Praxisnetze. Künftig sollen es mehr werden.

„Wir haben inzwischen einen Netzbeirat gegründet und die Richtlinien zur Aner­kennung und zur finanziellen Förderung von Netzen geändert“, so König. Auch sei die wöchentliche Arbeitszeit für Geschäftsführer von Ärztenetzen von 30 auf zehn Stunden gesenkt worden. „Dadurch haben Netze mehr Möglichkeiten, dass ein Arzt neben seiner Tätigkeit in der Praxis die Geschäftsführung übernehmen kann“, sagt der KVNO-Vize.

Er betonte, die KVNO lege großen Wert darauf, dass die Netze ärztlich geführt werden und eine Übernahme durch Konzerne ausgeschlossen wird. Dadurch solle verhindert werden, dass mit den Praxisnetzen Ähnliches passiere wie bei den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), hieß es. © ts/aerzteblatt.de

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