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Politik

Neue Qualitätsberichte der Transplantations­zentren erschienen

Montag, 30. April 2018

/dpa

Frankfurt am Main – Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat neue Qualitätsberichte der Transplantationszentren in Deutschland für das Jahr 2016 vorgestellt. Sie geben Aufschluss darüber, welche Ergebnisse die Zentren bei der Organübertragung erreicht haben. 

In Deutschland dürfen rund 50 Kliniken Spenderorgane übertragen. Ihre Ergebnisse erfasst das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) im Rahmen der externen vergleichenden Qualitätssicherung. Diese sind die Basis für die jetzt erschienenen Qualitätsberichte. Ihr Fokus liegt auf der Darstellung des kurz- und mittelfristigen Erfolgs der durchgeführten Transplantationen anhand ausgewählter Qualitätsindikatoren. Zu jedem Qualitätsindikator sind die Auswertungen der betreffenden Kliniken in einer Übersicht dargestellt. Eine Grafik zeigt die Entwicklung der bundesweiten Gesamtergebnisse der vergangenen Jahre.

Die Qualitätsberichte erweitern die jährlichen Tätigkeitsberichte der Transplantations­zentren, die für das Jahr 2016 bereits im Juli 2017 erschienen sind. In den Tätigkeitsberichten ist unter anderem dargestellt, wie viele Patienten auf den Wartelisten stehen und wie viele Organtransplantationen in den jeweiligen Zentren erfolgten. Zusammenfassend sollen beide Berichte ein umfassendes Bild der Transplantationsmedizin in Deutschland ergeben.

Die DSO weist aber darauf hin, dass Ärzte und Patienten sich bei ihrer Entscheidung für ein Zentrum nicht allein auf die Statistiken verlassen sollten. „Da im Bereich der Transplantation nur relativ kleine Zahlen verglichen werden können, sind statistisch gesehen signifikante Unterschiede nur schwer erkennbar“, hieß es aus der DSO. Bei gleicher Qualität könnten unterschiedliche Behandlungsergebnisse erzielt werden, wenn die Risikoprofile der transplantierten Patienten variierten. „Statistiken können daher nicht das persönliche Beratungsgespräch ersetzen“, hieß es aus der DSO. 

Die DSO bietet neben den Berichten für die verschiedenen Transplantationszentren auch bundesweite Berichte für jedes Organ auf ihrer Homepage an. Qualitätsberichte sollen die Qualität der Versorgung in den stationären Einrichtungen in Deutschland transparenter machen. Seit dem Jahr 2013 müssen Krankenhäuser sie jedes Jahr erstellen. © hil/aerzteblatt.de

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klausenwächter
am Dienstag, 1. Mai 2018, 04:52

Organ-Tatoos

Die Verfehlungen einzelner Transplanteure schädigen nachhaltig, progressiv die Organspende und das Vertrauen in die Abläufe der Tranplantation insgesamt:
https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/Arzt-schreibt-bei-OP-seine-Initialen-auf-Organe/-/id=47428/did=4614294/4fuiv7/index.html

Fehlverhalten, wie das Tätowieren eines Organes mit einem Laser muß doch dem Operationsteam auffallen - und dieses hat geschwiegen.

Wie bei Piloten erscheinen Eignungsuntersuchungen für die Tätigkeit als Transplantationschirurg angezeigt.

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