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Charité Berlin plant mit Pflegern aus Albanien und Mexiko

Mittwoch, 2. Mai 2018

Berlin – Nach positiven Erfahrungen versucht Europas größte Universitätsklinik, die Charité in Berlin, ihren Bedarf an Pflegekräften verstärkt auch aus dem Ausland zu decken. Aus Albanien und Mexiko sollen künftig pro Jahr 60 neue Krankenschwestern und -pfleger kommen, wie Pflegedirektorin Judith Heepe sagte.

Neue Kollegen werden demnach bewusst in Ländern angeworben, in denen es keinen Pflegermangel gibt. Bereits rekrutiert hat die Klinik bisher 70 ausländische Fachkräfte.

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Die Charité begann 2016 im Ausland Verstärkung zu suchen. Die Gewerkschaft Verdi hatte sie mit einen Tarifvertrag zur Einstellung zusätzlicher Pfleger gedrängt, der Markt hierzulande gilt aber als leer gefegt.

Heepe spricht von einer positiven Erfahrung, aber auch von großem Bürokratieauf­wand. Um langfristig Wege aus dem Pflegermangel zu finden, verstärkt die Klinik unter anderem auch die Bemühungen um Nachwuchs, etwa mit einem Studiengang ab 2020. © dpa/aerzteblatt.de

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