NewsHochschulenElse-Kröner-Frese­nius-Stiftung: 27 medizinische Fakultäten bewerben sich um Förderung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Else-Kröner-Frese­nius-Stiftung: 27 medizinische Fakultäten bewerben sich um Förderung

Donnerstag, 3. Mai 2018

Berlin – Für eine gezielte Förderung eines herausragenden Forschungsgebietes ihres Universitätsklinikums haben sich bei der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung 27 Hoch­schulen beworben. Ab 2019 will die Stiftung ein Else Kröner-Fresenius-Zentrum für klinische Forschung mit 40 Millionen Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren fördern. Nach den Vorgaben der Stiftung sollen die Mittel zur Verbesserung der Forschungsressourcen und zur Schaffung innovativer forschungsunterstützender Organisationsstrukturen der Hochschulmedizin eingesetzt werden.

Konkret sollen mit der neuen Struktur entsprechend der Empfehlungen des Wissen­schaftsrates von 2016 „Perspektiven der Hochschulmedizin“ die klassische Fächer­aufteilung überwunden und Spitzenleistungen ermöglicht werden. „Wir wollen die Entwicklung der Hochschulmedizin in Deutschland vorantreiben. Daher freuen wir uns besonders über die große Resonanz unserer Ausschreibung“, erklärte Michael Madeja, Wissenschaftlicher Vorstand der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS). Dreiviertel aller Universitäten mit medizinischen Fakultäten hätten sich um diese Förderung beworben und Anträge eingereicht.

Welche drei bis fünf medizinische Fakultäten einen Vollantrag bis zum Ende des Jahres stellen dürfen, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden. Die eingereichten Antragsskizzen werden derzeit durch internationale Gutachter beurteilt und anschließend von einer Jury – bestehend aus hochkarätigen Vertretern der medizinischen Wissenschafts-, Förder- und Beratungslandschaft – bewertet. „Die endgültige Entscheidung, welche Fakultät die Förderung von uns erhält, ist bis Mitte 2019 geplant“, erläuterte Sarah Gierhan, Projektleiterin Wissenschaft der EKFS.

Seit 1983 widmet sich die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung der Förderung medizinischer Forschung und unterstützt medizinisch-humanitäre Projekte. Sie bezieht nahezu alle ihre Einkünfte aus Dividenden des Gesundheitskonzerns Fresenius, dessen größte Aktionärin sie ist. Bis heute hat sie rund 1.660 Projekte gefördert. © ER/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

12. Juli 2018
Köln – Die Universität Köln erhält ein neues Zentrum für Stoffwechselforschung. Dort sollen rund 90 Wissenschaftler mit mehr als 80 Mitarbeitern in neun Arbeitsgruppen aus der
Neues Zentrum für Stoffwechselforschung in Köln
5. Juli 2018
Berlin – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 2017 rund 32.500 Forschungsprojekte mit einem Volumen von nahezu 3,2 Milliarden Euro gefördert – circa 1.000 Projekte und 120 Millionen Euro mehr
DFG-Förderatlas: Deutschland und Großbritannien prägen Forschung in Europa am meisten
4. Juli 2018
Berlin – Mit insgesamt 50 Millionen Euro fördert die Deutsche Krebshilfe in den kommenden Jahren die Arbeit junger Krebsforscher in Deutschland. Das Geld komme über einen Zeitraum von fünf Jahren
Krebsforschung: 50 Millionen Euro für fünf Zentren
28. Juni 2018
Berlin – Für mehr Qualität in der präklinischen Forschung plädieren Wissenschaftler des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIH) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Gemeinsam mit
Forscher plädieren für mehr Qualität in präklinischer Forschung
18. Juni 2018
Hannover – Therapiewege für bislang unheilbare Lungenerkrankungen entwickeln will eine Arbeitsgruppe der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) um Danny Jonigk aus dem Institut für Pathologie. Dafür
MHH-Wissenschaftler untersuchen Fibrosierung der Lunge
6. Juni 2018
Würzburg – Ein neuer überregionalen Sonderforschungsbereich (SFB-Transregio) widmet sich den Thrombozyten, dessen Funktionen komplex und in vielen Teilen noch unverstanden seien. Das Würzburger
Sonderforschungsbereich soll Thrombozytenfunktionen entschlüsseln
28. Mai 2018
Hannover – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat entschieden, den Sonderforschungsbereich (SFB) 900 „Chronische Infektionen: Mikrobielle Persistenz und ihre Kontrolle” für weitere vier Jahre

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER