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Hochschulen

Knapp jeder dritte wissenschaftliche Artikel frei zugänglich

Montag, 7. Mai 2018

Berlin – Fachartikel von Berliner Forschern sollen Interessierte zunehmend kostenfrei im Internet finden. Autoren fast jeder dritten Publikation wählten 2016 diesen Weg, wie die Berliner Senatskanzlei zu einer heute veröffentlichten Analyse mitteilte.

Neuere Daten liegen nicht vor. Angestrebt wird, dass im Jahr 2020 60 Prozent der Artikel frei im Netz zugänglich sind (2016: 31 Prozent). Berlin ist den Angaben zufolge das erste Bundesland, das einen umfassenden Bericht zu Open-Access-Publikationen vorlegt. Berücksichtigt wurden neun Hochschulen.

„Vom freien Zugang zu Forschungserkenntnissen profitieren natürlich auch die Menschen in unserer Stadt, genauso wie die vielen innovativen Unternehmen und Start-ups“, erklärte Regierungschef und Wissenschaftssenator Michael Müller (SPD). Berlin sei Vorreiter bei dem Thema. Die Hochschulen werden vom Land unterstützt, technische Voraussetzungen sowie Beratungsangebote auf- und auszubauen.

Die Open-Access-Bewegung strebt unter anderem an, Wissen weltweit verfügbar zu machen. Sie findet aber auch vor dem Hintergrund teurer Fachzeitschriften-Abonnements Unterstützer. Die Inhalte kommen oft von Wissenschaftlern staatlich finanzierter Hochschulen, ohne dass Verlage dafür bezahlen. Viele Universitäten und Bibliotheken kündigten in den vergangenen Jahren ihre Abos. © dpa/aerzteblatt.de

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